Pellets um ein Drittel billiger als Heizöl

Österreichischer Biomasse-Verband empfiehlt: Jetzt einlagern!
Nutzen Sie den Heizkostenrechner des Biomasseverbandes und sparen Sie Heizkosten.
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Trotz gestiegener Pelletspreise ist der Preisunterschied von Biomasse-Brennstoffen zu fossilen Brennstoffen noch immer gewaltig, die Rohölpreise klettern einfach schneller. Wer mit Pellets heizt, erspart sich gegenüber Ölheizern zur Zeit etwa ein Drittel der Brennstoffkosten.

Aktueller Brennstoffkostenvergleich
Der Österreichische Biomasse-Verband hat eine Befragung bei Pellets- bzw. Heizöl-Lieferanten vorgenommen und kommt per Stichtag 24. Juli 2006 zu folgendem Ergebnis:
• Der durchschnittliche Pelletspreis beträgt bei einer Einlagerung ab 4 bis 5 Tonnen (also etwa für den Jahresbedarf eines Einfamilienhauses) 228,5 Euro pro Tonne. Bei einem Energieinhalt von 4,8 kWh/kg ergibt das einen Preis von 4,76 Cent/kWh.
• Der gemittelte Preis für Heizöl Extraleicht liegt bei einer Abfüllmenge von 3.000 Litern bei 70,045 Cent pro Liter, das entspricht 7 Cent/kWh (ein Liter Heizöl hat einen Energieinhalt von 10 kWh). Der Unterschied beträgt also rund 2,24 Cent/kWh, damit kostet die Kilowattstunde Heizöl um 47,1 % mehr als die Kilowattstunde Pellets, bzw. wer mit Pellets heizt, erspart sich derzeit 32,0 % pro Kilowattstunde. Für einen durchschnittlichen Einfamilienhaushalt mit 180 m2 Wohnnutzfläche und einem jährlichen Energieverbrauch von 100 kWh/m2 (also einem Nutzwärmeverbrauch von 18.000 kWh) bedeutet diese Differenz unter Berücksichtigung der Abfüllpauschalen sowie des Jahresnutzungsgrads des Heizkessels etwa 470 Euro.

Preisentwicklung
Es stimmt, dass die Pelletspreise seit vergangenem Winter stark gestiegen sind, was vor allem auf die Nachfrage aus dem Ausland zurückzuführen ist. Betrachtet man aber die Entwicklung der letzten Jahre, dann ging diesem Anstieg eine mehrjährige Talfahrt voran. Zwischen 2002 und 2005 sind die Pelletspreise kontinuierlich gesunken, erst seit dem Vorjahr ging es wieder bergauf, das Preisniveau liegt heute auf dem Niveau von 2001. Im Gegensatz dazu sind die Heizölkosten in den letzten Jahren um über 60 % gestiegen, seit 2003 geht die Preisschere zwischen Heizöl und Pellets krass auseinander.

Pellets einlagern
Der Biomasse-Verband empfiehlt, jetzt bereits Pellets für die kommende Heizperiode einzulagern. Die höheren Pelletspreise haben den positiven Effekt, dass sich nicht nur Sägenebenprodukte, sondern auch andere Rohstoffe, wie Durchforstungsholz oder Biomasse aus raschwüchsigen Energiewäldern, für die Produktion von Pellets rechnen werden. Damit steht ein großes Rohstoffpotential zur Verfügung, mit dem der steigende Bedarf auch langfristig gedeckt werden kann.
Für alle, die sich ihr persönliches Energiekostenprofil erstellen wollen, bietet der Österreichische Biomasse-Verband auf seiner Webseite einen Online-Heizkostenrechner an:

www.biomasseverband.at/biomasse/?cid=2277


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Aktualisiert am: 06.09.2006 08:51
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