Parasiten beim Schwein kosten Leistung und bares Geld!

Endo- und Ektoparasitenbefall verursacht Minderleistungen von mehr als 10 % sowohl in der Futterverwertung als auch in den Tageszunahmen und schmälert die Leistung und den Gewinn der befallenen Schweine empfindlich.
Der Spulwurm ist unter den üblichen Haltungsbedingungen der wirtschaftlich bedeutenste Parasit bei Schweinen. Man geht davon aus, dass mit Spulwürmern befallene Schweine ihr Schlachtgewicht erst 30 Tage später als wurmfreie Tiere erreichen. Dazu kommt die erhöhte Anfälligkeit gegenüber Lungeninfektionen während der Larvenwanderung.



Charakteristik von Parasiten

Parasiten leben auf Kosten eines Wirtstieres als Endoparasiten (Innenparasiten, z.B.: Spulwurm, Zwergfadenwurm) in den tiefen Körperhöhlen im Gewebe oder Blut oder als Ektoparasiten (Außenparasiten, z.B.: Raudemilben) auf der Körperoberfläche des Wirtstieres. Besonders dramatisch ist ein Parasitenbefall bei Tieren, die hohe Leistungen (z.B.: Zuchtsauen) erbringen müssen zu werten.

Eradikation ist nicht möglich

Vollständig parasitenfreie Haltungsbedingungen sind in der Schweineproduktion nicht möglich. Eine Minimierung der Umweltkontamination durch infektiöse Parasitenstadien sollte angestrebt werden, eine Eradikation (völliges Ausrotten) ist jedoch nicht möglich. Durch ein strategisches Bekämpfungsmanagements lassen sind diese Schäden minimiert.

Eine genaue Beschreibung der wichtigsten Endo- und Ektoparasiten, deren Biologie, Lebenszyklus, Bekämfpungsstrategien und mit welchen Wirkstoffen die Parasiten effizient zu bekämpfen sind, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe Nr. 22 "Der fortschrittliche Landwirt".


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Aktualisiert am: 15.11.2008 11:33
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