PRRS Sanierung eines Schweinebestandes

Bereits seit Mai 2006 beschäftigten sich Nucleuszüchter aus dem ehemaligen Thüringer Zuchtgebiet mit der Frage, wie trotz überwiegend positivem PRRS-Status eine Sanierung gelingen könne.
Das gemeinsam von TLL Jena und Thüringer Schweinegesundheitsdienst entwickelte und mit Unterstützung des Thüringer Landwirtschaftsministerium, der TLPVG Buttelstedt GmbH, Thüringer Tierseuchenkasse, Zuchtbetrieben und dem Mitteldeutschen Schweinezuchtverband umgesetzte Projekt „Bestandssanierung“ basierte auf folgenden Eckpunkten:

1.) Erzeugung PRRS-freier Zuchtläufer aus PRRS-positiven Nukleus-Herden über die Vorschaltung einer separaten Aufzucht (Quarantäne) frühabgesetzter Ferkel, Eradikation anderer bakterieller Erreger über gezielte Medikation.

2.) Aufzucht der nachweislich PRRS-freien weiblichen Zuchtläufer über die LPA Dornburg
3.) Aufbau eines neuen Sauenzuchtbestandes nach vollständiger Bestandsräumung, Reinigung und Desinfektion sowie Neubelegung aus der LPA Dornburg.

Das Sanierungsmodell wurde an zwei Probeläufen organisatorisch und tiergesundheitlich auf Machbarkeit getestet.

Lesen Sie den gesamten Bericht unter folgendem Link: Sanierung eines Schweinebestandes


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Aktualisiert am: 25.05.2009 15:18
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