PRRS Sanierung - So funktioniert’s!

Das Porzine Reproduktive und Respiratorische Syndrom (PRRS) stellt derzeit eine der wirtschaftlich bedeutendsten Schweinekrankheiten weltweit dar.
Lebensschwache Ferkel ein Indiz für PRRS?
Lebensschwache Ferkel ein Indiz für PRRS?
Die enormen wirtschaftlichen Schäden äußern sich vor allem in einer verminderten Fruchtbarkeitsleistung, in einem vermehrten Auftreten von Aborten und Pneumonien nach dem Absetzen. Die daraus resultierenden finanziellen Einbußen schlagen sich in einer schlechteren Produktionsleistung und einem erhöhten Einsatz von Medikamenten zur Behandlung sekundär, bakteriell bedingter Erkrankungen nieder.
Da es sich beim PRRS um eine virusbedingte Erkrankung handelt, ist eine
medikamentelle Behandlung der Krankheit nicht möglich. Die Anwendungen von Schutzimpfungen alleine haben gezeigt, dass sich zwar das klinische Ausmaß einer PRRSV Infektion verbessern lässt, allerdings der Status „PRRSV-frei“ nicht bzw. nur in Ausnahmefällen erreicht werden kann.

Dr. Ernst-Günther Hellwig wird im Zuge der Landwirt Schweinefachtage 2006 der Frage nachgehen, wie der Landwirt seinen Bestand praktikabel vor PRRS schützen kann. Herr Hellwig ist Leiter der Agrar- und Veterinärakademie in Horstmar-Leer.

Im Vortrag " PRRS–Sanierung – so funktioniert’s" von Dr. Thomas Voglmayr wird anhand von praxisrelevanten Beispielen das Beherrschen einer der verlustreichsten Schweinekrankheit weltweit illustriert. Dr. Voglmayr ist Assistent bei Traunkreis Vet Clinic in Ried und Spezialist zum Thema PPRSV Eradikation und Kontrolle.

[ Anmeldung zu den Schweinefachtagen]

Aktualisiert am: 28.06.2006 10:35
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