Osterratschen: Brauchtum zu Ostern

Eine Operation mit Komplikationen zwang Tischlermeister Franz Ederer dazu, schon mit 55 Jahren in Invalidenpension zu gehen. Für ihn brach damals eine Welt zusammen. Durch Zufall kam er jedoch auf die Idee, Osterratschen zu bauen und hat zwei Jahre später ein lautstarkes Lebenszeichen abgegeben.
Der Tischlermeister Franz Ederer baut verschiedenste Osterratschen.
Der Tischlermeister Franz Ederer baut verschiedenste Osterratschen.
Das Ratschen war ursprünglich nur in der Karwoche üblich, da laut katholischer Tradition am Gründonnerstag die Glocken nach Rom fliegen und an den 3 Trauertagen um den Tod Christi schweigen. An ihre Stelle traten dann die Holzklappern und Ratschen. Die Ministranten benutzen diese Klappern am Altar, in einigen Kirchen gibt es noch die großen Turmratschen, die statt der Glocken die Zeit angeben oder zum Gebet laden. Es wird aber auch vermutet, dass mit den Ratschen der Winter ausgetrieben werden sollte. Heute sind die Ratschen auch durchwegs gängig bei diversen Sportveranstaltungen.

Wie Franz Ederer zu den Osterratschen kam und welche Ratschenvielfalt es gibt, erfahren Sie in der Ausgabe 6/2012 des fortschrittlichen Landwirts.

Mehr über den Ratschenbauer Franz Ederer finden Sie auch auf seiner Homepage Ratschenbauer Franz Ederer

Weiters in dieser Ausgabe
  • Wohnraumpsychologie
  • Burnout-Fallen bei Kindern vermeiden
  • Ostereier und österlicher Tischschmuck
  • Taglilie
  • Sonderserie: Wildkräuter - und Wildfrüchte




Aktualisiert am: 08.03.2012 10:41
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