Österreichs 1. Bodenpraktiker ausgebildet

Nur guter gesunder humoser Boden nimmt schnell große Regenmengen auf. Um langfristig die Böden zu verbessern und aufzubauen bildeten Bio-Austria NÖ und Wien, der Bio-Austria Forschung und der Distelverein erstmals Bodenpraktiker aus.
vlnr.: DI Josef Plank, Andreas Sarg, Ernst Friedrich, Gerhard Hof, Ing. Johann Huber,DI Josef Schmidt, Karl Strohmayr, DI Martin Helmert, Johannes Blaha, Dr. Wilfried Hartl, DI Paul Weiß
vlnr.: DI Josef Plank, Andreas Sarg, Ernst Friedrich, Gerhard Hof, Ing. Johann Huber,DI Josef Schmidt, Karl Strohmayr, DI Martin Helmert, Johannes Blaha, Dr. Wilfried Hartl, DI Paul Weiß
"Gesunder Boden und somit besonders der Biolandbau sind Grundlage für den langfristigen Hochwasserschutz. Die ersten 11 ausgebildeten Bodenpraktiker, unterstützen bäuerliche Betriebe mit wertvollen Erkenntnissen zur Bodengesundheit und –verbesserung in der Praxis. Ich freue mich, dass die Initiative für diese zukunftsweisende Ausbildung im Bundesland NÖ gestartet wurde.“

Dem Biolandbau kommt eine Schlüsselfunktion zu, denn es wird besonderer Wert darauf gelegt, den Humusgehalt und damit die biolog. Aktivität des Bodens zu erhalten und zu steigern. Die Bioporen (z.B Regenwurm) und die gute Struktur des Bodens sorgen für verbesserte Wasseraufnahme und Speicherung.

Weitere Ausbildung geplant

DI Josef Schmidt, Ackerbauberatung Bio-Austria NÖ und Wien, ergänzt weiters „Leichtlösliche Mineraldünger, die im Biolandbau nicht eingesetzt werden dürfen, zerstören die Bindesubstanz des Bodens. Der Boden zerfällt, wird abgetragen und das Wasserhaltevermögen geht verloren.“ Bodengesundheit, Gründüngung und andere org. Dünger (z.B. Kompost) sowie schonende Bodenbearbeitung sind der Schwerpunkt im nächsten Ausbildungslehrgang 2007, der auch österreichweit durchgeführt werden soll.

Mehr Infos über Bio Austria


Aktualisiert am: 05.01.2007 10:51
Landwirt.com Händler Landwirt.com User