Ökostromgesetz wird novelliert

Dabei fordert der NÖ-Umweltlandesrat Josef Plank: Optimale Rahmenbedingungen für den Einsatz von erneuerbaren Energieträgern sind ein Gebot der Stunde!
In ihrer Sitzung am 8. Jänner hat die NÖ Landesregierung eine umfangreiche Stellungnahme des Landes NÖ zum Entwurf eines Bundesgesetzes, mit dem das Ökostromgesetz geändert wird, beschlossen.

„Unsere bisherigen Forderungen sind in der vorliegenden Stellungnahme umfangreich und fachlich fundiert eingearbeitet. Es geht uns einerseits darum, rasch all jenen Betreibern zu helfen, die aufgrund massiv gestiegener Rohstoffpreise teilweise sogar vor dem Konkurs stehen. Daneben sollte die Chance genützt werden, nach dem Vorbild etwa des deutschen Gesetzes für erneuerbare Energien ein für Österreich zukunftsorientiertes Ökostromgesetz auf den Tisch zu legen“, betont Umweltlandesrat Josef Plank.

Das Ökostromgesetz muss somit im Hinblick auf die notwendige Erreichung der Ökostrom- und Klimaschutzziele einen weiteren Ausbau für Ökostromanlagen sicherstellen. Damit kann die notwendige Entkoppelung von immer teurer werdenden Energieimporten aus dem Ausland stattfinden. Zusätzlich wird dadurch ein weiterer Schritt in Richtung Energieversorgungssicherheit unternommen.

„In einem zukunftsorientierten Ökostromgesetz sollten einheitliche Abnahmepflichten, einheitliche und auf die jeweilige Rohstoffsituation abgestimmte Tarifstrukturen und längere Laufzeiten ebenso vorgesehen werden wie eine transparente Finanzierung des Systems. Zur Sicherung der Glaubwürdigkeit im Bereich Ökostrom sind vor allem Sofortmaßnahmen unerlässlich, um den Anlagenbestand im Interesse des Klimaschutzes weitestgehend abzusichern“, appelliert Plank.


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Aktualisiert am: 16.01.2008 14:29
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