Ökostromgesetz bringt wieder Zukunfts-Investitionen

Das im Ministerrat beschlossene Ökostromgesetz eröffnet wieder neue Chancen für Zukunfts-Investitionen, weil es die Bedingungen für den Ökostromausbau in Österreich deutlich verbessert.
Das neue Ökostromgesetz bietet die Chance, Atomstromimporte zu reduzieren.
Das neue Ökostromgesetz bietet die Chance, Atomstromimporte zu reduzieren.
So wurde das jährliche Unterstützungsvolumen von 21 Mio. auf 40 Mio. Euro erhöht und die Teilkontingente für alle Technologiebereiche klar zugewiesen. Dadurch entstehen neue zukunftsorientierte Investitionsmöglichkeiten für mehr erneuerbare Energie aus Österreich. „Das bringt uns auch dem Ziel, von Atomstromimporten unabhängig zu werden, eindeutig näher“, freute sich Gerhard Wlodkowski, Präsident der LK Österreich, über die Einigung des Ministerrates zur Ökostromgesetz-Novelle.

Exportchancen nach Atomausstieg
Österreich hat bei Biomassetechnologien eine weltweite Vorreiterrolle übernommen, die gerade jetzt im Zusammenhang mit dem Atomkraftausstieg in Deutschland, der Schweiz und Italien gute Chancen für den Technologieexport bieten. Referenzprojekte in Österreich am letzten Stand der Biomassetechnik sind eine wichtige Basis für den Exporterfolg. Hocheffiziente Biomasseanlagen im kleinen und mittleren Leistungsbereich mit überschaubaren Ver- und Entsorgungskonzepten sind ein erfolgsversprechender Teilbereich des Technologiespektrums. Gerade in diesem Bereich bieten sich für österreichische Unternehmen beste Chancen, vor allem beim Export an.

Baustein für Zukunft
Langfristig ist erneuerbare Energie der kostengünstigste Versorgungsweg. Das Ökostromgesetz ist dabei ein wichtiger Baustein auf dem Weg in unsere Energiezukunft. Wichtige Verbesserungen des Ökostromgesetzes dienen auch zur Absicherung des Anlagenbestandes, besonders im Biogasbereich.


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Aktualisiert am: 15.06.2011 18:20
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