Ökosoziales Forum Steiermark: Bgm. Mag. Siegfried NAGL neuer Präsident

Bei der 14. Jahreshauptversammlung des Ökosozialen Forum Steiermark erfolgte die Hofübergabe der Verantwortung von Josef Riegler an seine Nachfolger Mag. Siegfried Nagl, Bürgermeister von Graz. Vizepräsident ist der erfolgreiche Unternehmer Erwin Stubenschrott, Geschäftsführer ist weiterhin Ing. Mag. FH Josef Kaltenegger. Die diesjährige Jahreshauptversammlung stand ganz im Zeichen des Wechsels an der Spitze des Ökosozialen Forum Steiermark.
Der neue Vorstand: GF Josef Kaltenegger, Vizepräsident Erwin Stubenschrott, Präsident Siegfried Nagl und Ehrenpräsident Josef Riegler.
Der neue Vorstand: GF Josef Kaltenegger, Vizepräsident Erwin Stubenschrott, Präsident Siegfried Nagl und Ehrenpräsident Josef Riegler.
Der Gründungsvater der Ökosozialen Idee und Gründungspräsident des ÖSF STMK Vizekanzler a.D. DI Dr. h.c Josef Riegler wurde zum Ehrenpräsident gewählt. Dazu wurde er mit dem GOLDEN BAUM, dem Umweltpreis der Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V. durch den Stiftungsvorsitzenden Hans Joachim Ritter ausgezeichnet! Die Auszeichnung kann stellvertretend als symbolische Anerkennung für das Lebenswerk von Josef Riegler betrachtet werden, der wie selten ein Politiker vor ihm eine bleibende Spur hinterlässt.
Mit dem neu gewählten Präsidenten Siegfried Nagl und Vizepräsident Erwin Stubenschrott sieht Josef Riegler das Erbe in guten Händen weitergetragen!

Siegfried Nagl will Graz ökosozial modernisieren
Bereits 2006 wurde Nagl hat zum Vizepräsidenten des ÖSF STMK gewählt. Ein besonderes Ziel von ihm ist es, die steirische Landeshauptstadt zur Ökosozialen Hauptstadt zu entwickeln. Graz soll Impulsträger für die Idee und deren Geist sein, wobei es gilt, alle Ressourcen von Universitäten bis hin zu High Tech zu begeistern und im Geiste der Idee zu wirken. Ein Solarpark in Andritz soll beispielsweise einen besonderen Impuls Richtung Solartechnik setzen. Projekte zur Photovoltaik und andere Formen der Energiegewinnung von der Sonne stehen in den Startlöchern. Die Mobilität in Graz soll auf den modernsten Stand der umweltfreundlichen Technik gebracht werden. Ein gelebtes vernetztes Denken in Regionen zwischen Graz und den Umlandregionen soll eine Vorbildwirkung für andere Regionen mit urbanen, städtischen und ländlichen Profil sein. Es geht nicht um Bevorzugung des urbanen Raumes, sondern um Schaffung von Synergien von der Stadt ins Land und zurück. Die Energiepolitik und die Infrastrukturpolitik sieht Nagl als zentrale Angelpunkte bei der Umsetzung. Sein Engagement als Präsident des Ökosozialen Forum Steiermark sieht er auch als Zeichen und Herausforderung, sich gegen die Agonie und Leidenschaftslosigkeit in der heutigen Gesellschaft zu stemmen.

Erwin Stubenschrott kombiniert Unternehmergeist mit sozialer Verantwortung
Erwin Stubenschrott ist geschäftsführender Gesellschafter von KWB Biomasse in St. Magarethen an der Raab. Der Vater von 8 Kindern ist begeisterter Innovator, wenn es um Fragen zur Energiegewinnung aus erneuerbaren Energieträgern geht. Auch für Stubenschrott ist die engste Kooperation mit Wissenschaft und Forschung ein wesentlicher Erfolgsfaktor bei der Bewältigung der Herausforderungen am Beispiel Energiefragen oder die Mobilität. Stubenschrott begann 1994 mit der Umsetzung der Idee der Energiegewinnung als Unternehmer, heute beschäftigt er über 200 Mitarbeiter und exportiert modernste Heizkessel in alle wichtigen Staaten Europas. Die Firma KWB beweist eindrucksvoll, wie man Sozialkompetenz und Ökologie in marktwirtschaftlichem Unternehmertum einbetten kann und damit eine Erfolgsgeschichte zu schreiben imstande ist.

Prominente Repräsentanten im Dienste der Gesellschaft
Das neue Präsidium stützt sich auf einen prominent besetzten Vorstand des Ökosozialen Forums aus allen Gesellschaftsschichten. Das Ökosoziale Forum agiert überparteilich, die Aktivitäten erstrecken sich über die gesamte Steiermark. Man sieht sich als offene Plattform für Innovation und erfrischender Ideen zur Weiterentwicklung mit nachhaltigen Ansätzen im Sinne der Ökosozialen Marktwirtschaft und damit den Bedürfnissen der Gesellschaft. Das Ökosoziale Forum wird von seinen Mitgliedern und diversen Förderern getragen, die Funktionen sind alle ehrenamtlich.


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Aktualisiert am: 24.11.2008 16:58
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