Ökologischer Fußabdruck: Bioprodukte besser

Biologische Lebensmittel haben gegenüber konventionell erzeugten einen geringeren ökologischen Fußabdruck, so eine Studie der technischen Universität Graz.
Das Fleisch von Biorindern hinterlässt einen kleineren Fußabdruck als das Fleisch von konventionellen Tieren.
Das Fleisch von Biorindern hinterlässt einen kleineren Fußabdruck als das Fleisch von konventionellen Tieren.
Bei Bio-Rindfleisch fällt der Umweltdruck um 60 % geringer aus, als gegenüber dem konventionell erzeugten Fleisch. Bedingt durch die Art der Futtermittel und der biologischen Erzeugung derselben. Generell lässt sich dieser Unterschied vor allem auf die Düngung und den Pflanzenschutz zurückführen, deren Erzeugung sehr energieaufwendig ist. Das hat eine Studie der Technischen Universität Graz (Institut für Prozess- und Partikeltechnik) ergeben, wo mit einem eigenen Programm der "Gesamtlebenszyklus " eines Produktes ermittelt wurde.

Das Ergebnis bildet den gesamten landwirtschaftlichen Betrieb mit einem Gesamtfußabdruck ab, aufgegliedert auf die Bereiche Strom, Heizung, Maschineneinsatz, Düngemittel, Pflanzenschutz und Zukauf. Der ökologische Fußabdruck der bäuerlichen Produktion kann also vor allem durch den Ersatz von mineralischen Dünge- und chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln gesenkt werden. Weiteres Potenzial besteht durch die Umstellung von Strom, Heizung und Treibstoff auf erneuerbare Energieträger, berichtet Bio Austria Oberösterreich. Die komplette Studie ist unter www.bio-austria.at abrufbar.


Aktualisiert am: 07.11.2011 16:25
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