ÖSF Steiermark: Prominenter Vorstand gewählt

Bei der 12. Jahreshauptversammlung wurde Josef Riegler als Präsident bestätigt, der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl ist neuer Vizepräsident.
v.l. ÖSF-Steiermarkpräsident Vizekanzler a.D. DI Dr. hc Josef Riegler, Festreferent Präsident ÖKR Rudolf Schwarzböck, WK-Steiermark Direktor Mag. Thomas Spann und ÖSF Steiermark GF Ing. Mag.(FH) Josef Kaltenegger.
v.l. ÖSF-Steiermarkpräsident Vizekanzler a.D. DI Dr. hc Josef Riegler, Festreferent Präsident ÖKR Rudolf Schwarzböck, WK-Steiermark Direktor Mag. Thomas Spann und ÖSF Steiermark GF Ing. Mag.(FH) Josef Kaltenegger.
Prominente Namen aus der steirischen Wirtschaft, Gesellschaft sowie Politik und damit Meinungsbildner auf einer breiten Ebene finden sich im Vorstand des „Ökosozialen Forums Steiermark“ wieder. Bei der 12. Jahreshauptversammlung erfolgte die Neuwahl, in welcher Vizekanzler a. D. DI Dr. hc. Josef Riegler zum Präsidenten und Bgm. Mag. Siegfried Nagl zum Vizepräsidenten gewählt wurden. Die Geschäfte des Vereins werden weiterhin von Ing. Mag. (FH) Josef Kaltenegger geführt. Das steirische Ökosoziale Forum sieht sich als ein Teil des „ökosozialen Netzwerkes“ in Österreich.

Der Schwerpunkt der Aktivitäten sind die Kernthemen der Idee der Ökosozialen Marktwirtschaft, einem gesellschaftspolitischem Modell, in welchem die Ausgewogenheit zwischen Ökonomie, Ökologie und Soziales gewahrt sein sollen.

Eine Chance für eine weltweit gravierende Kursänderung sieht der Präsident des europäischen Bauernverbandes COPA, Präsident ÖKR Rudolf Schwarzböck dann, „wenn sich Europa seiner Kraft, seines Wissens und seiner Kultur erinnert und besinnt. Aber: diese entwickelten Werte muss Europa in den internationalen Diskussionen ernsthaft einbringen.“ Er fordert massiv die Eigenständigkeit und das Selbstbewusstsein der Europäer in den Verhandlungen beispielsweise in WTO Fragen ein, wie dies andere Verhandler tun. „Wenn Europa sich nicht auf die Beine stellt, wird vieles, was die Menschen auf diesem Kontinent über Jahrzehnte für ein „besseres“ Leben entwickelten, den Bach hinunter gehen. Europa hat die Kraft, sich durchzusetzen. Europa muss aber offensiv agieren und nicht abwarten, was anderen Wirtschaftsblöcken am Globus vorgeben, wenn man die europäischen Anliegen und damit auch die geschaffenen Lebensstandards erhalten will“, stellte Schwarzböck in seinem Festreferat deutlich fest.

Weitere Infos: www.oekosoziales-forum.at


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Aktualisiert am: 05.02.2007 10:18
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