ÖPUL Mindestkriterien einhalten

Die AMA mahnt alle Antragsteller, die ÖPUL Mindestbewirtschaftungskriterien einzuhalten. Eine Nichteinhaltung hat Auswirkungen auf die Prämienkalkulation diverser Maßnahmen.
Die Landwirte müssen die ÖPUL Mindestkriterien einhalten, da es sonst Auswirkungen auf die Prämienkalkulation diverser Maßnahmen gibt.
Die Landwirte müssen die ÖPUL Mindestkriterien einhalten, da es sonst Auswirkungen auf die Prämienkalkulation diverser Maßnahmen gibt.
Da es im heurigen Jahr vermehrt Fälle von starker Verunkrautung von Kulturflächen mit Problemunkräutern (insbesondere Distel im Wintergetreide) gegeben hat, weist die Agrarmarkt Austria die österreichischen Landwirte auf die Einhaltung der Bewirtschaftungskriterien hin. Die AMA teilt mit, dass zusätzlich zu den Bestimmungen zum "guten landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand " (GLÖZ) für ÖPUL-Betriebe die Mindestbewirtschaftungskriterien gemäß ÖPUL-Sonderrichtlinie (Punkt 1.6.8) verpflichtend einzuhalten sind. Diese Auflagen sind unter anderem deswegen von besonderer Bedeutung, da sie eine wesentliche Grundlage für die Prämienkalkulation einzelner Maßnahmen (z.B. Biologische Wirtschaftsweise, Umweltgerechte Bewirtschaftung von Acker- und Grünlandflächen, etc.) darstellen. Sehr stark verunkrautete Flächen können nicht als ordnungsgemäß gepflegt beurteilt werden und müssen daher im Rahmen von Vor-Ort-Kontrollen der AMA beanstandet werden. Um die Mindestkriterien zu erfüllen, seien von den Bewirtschaftern sämtliche Maßnahmen der Kulturführung anzuwenden, die notwendig sind, um die Flächen in einen pflanzenbaulich ordnungsgemäßen Zustand zu bringen. Dazu würden im biologischen Landbau unter anderem eine entsprechende Fruchtfolge, die mechanische Unkrautbekämpfung, geeignete Bodenbearbeitungsmaßnahmen oder die Stilllegung von bereits verunkrauteten Flächen zur Bodengesundung (z.B. mit Luzerne) zählen.


Aktualisiert am: 26.08.2011 10:17
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