Oberösterreichs Erdbeeren kaum vom Hochwasser betroffen

Etwa 100 oberösterreichische Bauern pflanzen auf rund 400 Hektar Erdbeeren. Jetzt laden sie wieder dazu ein, auf die Felder zu kommen und selbst zu pflücken, bzw. die frische oberösterreichische Ware Ab-Hof, auf den regionalen Märkten oder im Supermarkt zu kaufen.
Frische, heimische Erdbeeren laden ab sofort in den Supermärkten oder auch am Feld zum Genuss. Foto: LK OÖ/Hamedinger
Frische, heimische Erdbeeren laden ab sofort in den Supermärkten oder auch am Feld zum Genuss. Foto: LK OÖ/Hamedinger
"Die oberösterreichischen Erdbeerfelder sind nur in wenigen Einzelfällen vom Hochwasser betroffen, sodass landesweit dem Genuss der frischen Erdbeeren ab Feld – besseres Wetter vorausgesetzt – nichts mehr im Wege steht“, erläutert LK-Präsident Franz Reisecker.

Gutes Wachstum und kontinuierliche Reife
Die späten Jahre sind oft die besten – so lautet ein bekanntes bäuerliches Sprichwort. Dies trifft auch für die heurige Erdbeersaison zu. Im letzten Winter gab es keine strengen Fröste, die Erdbeerbestände kamen so sehr gut über den Winter. Die Wärme und ausreichende Feuchtigkeit des späten Frühjahrs ließen eine fast optimale Entwicklung der Erdbeerbestände zu. Die kühle Witterung der zweiten Maihälfte wirkte sich auf die Erdbeeren positiv aus, da die Pflanzen gesund blieben. Außerdem mögen Erdbeeren die große Hitze zur Reifezeit ohnehin nicht, stammen doch ihre Vorfahren aus halbschattigen Waldlichtungen.
Die Besonderheit des oberösterreichischen Erdbeeranbaues ist die Möglichkeit, die gestaffelt reifenden Früchte von Mitte Mai bis Mitte Juli anbieten zu können. Erdbeeren gibt es nördlich und südlich der Donau, im Eferdinger Becken, im Zentralraum, im Inn- und Hausruckviertel, in den Voralpen des südlichen Berglandes, ja selbst in den höheren Lagen des Mühlviertels. Erdbeeren in Folientunnels und unter Vlies und Folie werden auf kleineren Flächen bereits seit Mitte Mai geerntet, der Großteil der Erdbeeren auf den meisten Feldern in Oberösterreich wird heuer im Monat Juni reifen, späte Genießer kommen aber selbst noch in der ersten Julihälfte auf den Standorten des Alpenvorlandes und den höheren Lagen des Mühlviertels zu ihrem Genuss.

Um die Kunden bei der gezielten Suche nach frischem Saisonobst zu unterstützen, hat die Landwirtschaftskammer Oberösterreich eine neue Broschüre Saisonobst erstellt. Diese kann in der Landwirtschaftskammer OÖ, im Referat Direktvermarktung, unter ref-dv@lk-ooe.atoder 050/6902-1260 kostenlos angefordert werden.

Aktualisiert am: 06.06.2013 11:04
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