Oberösterreichischer Waldpreis vergeben

Der OÖ. Waldpreis 2007 ergeht an drei Preisträger, die sich um naturnahe Waldbewirtschaftung, nachhaltige Holzverwendung und innovative Holzvermarktung besonders verdient gemacht haben.
Der OÖ. Waldpreis 2007 ist mit je 1.500 Euro dotiert und ergeht als gleichwertiger Preis an:

  • Waldpreis 2007 für Familie Feichtenschlager aus St. Johann am Walde im Bezirk Braunau für die professionelle bäuerliche Waldbewirtschaftung. Betriebsführer Anton Feichtenschlager bewirtschaftet 134 ha Wald mit der entsprechenden Maschinenausstattung selbst und vergibt geeignete Aufgaben an Stockwerber. 950 Erntefestmeter Rundholz werden jährlich genutzt, dazu kommen noch rund 150 Raummeter Brennholz der Kleinstockwerber.
    Familie Feichtenschlager nutzt ihren Wald intensiv.
    Familie Feichtenschlager nutzt ihren Wald intensiv.


  • Waldpreis 2007 für Familie Sageder aus Pfarrkirchen im Bezirk Rohrbach für die Plenterwaldbewirtschaftung und den Wohnhausbau aus eigenem Tannenholz. Gut durchdacht ist das Wohnhaus der Familie Sageder. Neben anderen natürlichen Materialien wie Stein und Lehm wurden in erster Linie rund 200 Festmeter mondphasengeschlägertes Tannenholz verbaut.
    Martin Sageder inmitten zahlreicher Tannenverjüngung in seinem Plenterwald
    Martin Sageder inmitten zahlreicher Tannenverjüngung in seinem Plenterwald




  • Waldpreis 2007 für dieVollholztischlerei Schmeißl aus Steinbach am Ziehberg im Bezirk Kirchdorf für die Vermarktung von Vollholzmöbel mit Stammbaum Baumfreund© - Möbel wie du und ich© ist die Marke der Vollholztischlerei Schmeißl, die mit ihrem Baumzertifikat individuelle Holzprodukte mit Stammbaum nach Maß herstellt.


Die forstliche Ausbildungsstätte im Landschloss Orth in Gmunden war der würdige Rahmen für die Verleihung des OÖ. Waldpreises 2007. Für Landesrat Stockinger haben die Waldpreisträger Beispielswirkung und machen Mut für neue Wege.


Aktualisiert am: 05.02.2007 10:18
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