Nutzung von Biodiversitätsflächen

Aufgrund der Wetterextreme 2013 wurden ab sofort „Blühflächen im Acker“ und „Zweinutzungsflächen“ im Grünland mit sofortiger Wirkung für die Bundesländer Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und der Steiermark freigegeben.
Aufgrund der Dürre wurden Biodiversitätsflächen zur Nutzung freigegeben.
Aufgrund der Dürre wurden Biodiversitätsflächen zur Nutzung freigegeben.
Für die Freigabe gelten aber folgende Festlegungen:

• Eine bereits erfolgte Nutzung von „Blühflächen“ oder eine bereits erfolgte dreimalige Nutzung auf „Grünland-Biodiversitätsflächen“ kann durch die geplante Freigabe nicht legitimiert werden.
• Die einmal erlaubte Nutzung ist an die AMA formlos zu melden.
• Auf den gemeldeten Flächen wird nur für die betroffenen Flächen bei den betroffenen Maßnahmen (Bio, UBAG und Steilflächenmahd) keine Prämie gewährt.
• Die Möglichkeit bei einer dritten Grünlandnutzung nach dem 15.09. die UBAG, Bio- oder Steilflächenprämie doch zu gewähren wird eingeräumt. In diesem Fall ist eine Dokumentation notwendig.
• Die Freigabe gilt nicht für Flächen die im Rahmen der ÖPUL Naturschutzmaßnahmen WF oder K 20 einer Verpflichtung unterliegen.
• Die Freigabe gilt nur für die Futternutzung am eigenen Betrieb, die Weitergabe an Dritte ist jedoch zulässig.
• Alle anderen Förderungsvoraussetzungen (wie z.B. keine Düngung Blühfläche Acker oder auf 2 Nutzungen abgestellte Düngung im GL) sind einzuhalten. Eine Beweidung von Blühflächen ist möglich.
• Betroffenen Betrieben ist es unbenommen, Korrekturen zum Mehrfachantrag 2013 im Rahmen der INVEKOS-Regelungen vorzunehmen. Zweimahdflächen, die über das Mindestausmaß von 5 % hinausgehen, können auf „Mähwiese/weide 3 Nutzungen“ korrigiert werden.


Aktualisiert am: 05.08.2013 14:55
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