Nutzung und Pflege der Almen mit unterschiedlichen Weidetieren

Die Bewirtschaftung der Almen mit einem angepassten Tierbesatz hält die Kulturlandschaft offen. Im ersten Teil dieser Sonderbeilage werden die Grundlagen der Almwirtschaft und die Alpung von Rindern näher beleuchtet.
Rinder haben als gealpte Nutztiere in Österreich die größte Bedeutung.
Rinder haben als gealpte Nutztiere in Österreich die größte Bedeutung.
Die Almen stellen in Österreich einen wichtigen ökologischen Lebensraum dar. Die Almflächen tragen überdies wesentlich zur Arbeits- und Futterentlastung der Heimbetriebe bei. Die Milch- und Fleischproduktion auf den Almen, gemessen an der Gesamtproduktion auf dem österreichischen Grünland, liegt bei rund 3 %. Almen sind reich an verschiedenen Lebensräumen und bieten dem Vieh ein sehr abwechslungsreiches Futter. Neben den Gräsern und Kräutern der Fett- und Magerrasen finden sich Blätter und Knospen der Zwergsträucher und des Krummholzes. Wollen die Almbewirtschafter die Alm optimal nutzen und pflegen, sollte der vielfältigen Vegetation mit einer entsprechenden Mischung unterschiedlicher Weidetiere Rechnung getragen werden.

Rinder auf der Alm
Rinder haben als gealpte Nutztiere in Österreich die mit Abstand größte Bedeutung. So verbrachten alleine im Jahr 2011 insgesamt 327.781 Rinder den Sommer auf einer Alm. Der Futterwert von Almflächen kann sich durch eine gezielte Bestoßung mit Rindern nachhaltig verbessern. Werden auf eine Alm sowohl Jungvieh, trächtige Kühe, Milchkühe und/oder Mutterkühe aufgetrieben, gilt es, die einzelnen Rinderkategorien richtig einzusetzen.

Den gesamten Artikel können Sie in der Ausgabe 16/2012 unserer Fachzeitschrift "Der fortschrittliche Landwirt" nachlesen.

Die Autoren:
Dr. Susanne AIGNER; Univ.-Doz. Dr. Karl BUCHGRABER, DI Siegfried ELLMAUER, DI Norbert KERSCHBAUMER, Dr. Michael MACHATSCHEK, Josef MALLAUN, Ing. Josef OBWEGER, Dr. Ferdinand RINGDORFER und Ing. Josef ZANDL


Aktualisiert am: 06.08.2012 13:52
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