Novelle zum Tierschutz: Verbot der betäubungslosen Kastration

Obwohl sich alle Beteiligten in der Produktionskette darauf verständigt haben, bis 2018 auf die betäubungslose Ferkelkastration zu verzichten, müssen Ferkelerzeuger nun früher umdenken.
Ab 2017 soll die Kastration nur noch unter Betäubung erlaubt sein.
Ab 2017 soll die Kastration nur noch unter Betäubung erlaubt sein.
Zentraler Bestandteil der Neuregelung ist der Ausstieg aus der betäubungslosen Kastration von Ferkeln: Ab dem 1. Januar 2017 soll diese Methode in Deutschland flächendeckend verboten sein. Im Gesetzesentwurf räumt die Bundesregierung jedoch ein, dass dies mit höheren Kosten für die Landwirte verbunden sei. Eine Kastration unter Narkose, die nach deutschem Recht der Tierarzt durchführen muss, verursache demnach höhere Kosten von 4,40 bis 7,10 Euro pro Ferkel. Pro Kilo Schweinefleisch sind bei diesem Verfahren Mehrkosten von 5 bis 8 Cent zu erwarten.

Mehr zu diesem Thema erfahren Sie in der Ausgabe 12/12 des fortschrittlichen Landwirts.

Autor: Lena Adlhoch
Aktualisiert am: 06.06.2012 14:16
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