Notierungen für Druschfrüchte ziehen auch 2011 steil nach oben

Die Notierungen sind hoch, die Ernteprognosen global niedrig. Somit ist die Preisentwicklung eine klare Sache, wären da nicht diverse poltische Einflussnahmen. Was könnte also wirklich mit den Preisen bis zum Einbringen der Ernte 2011 geschehen? Wir wagen einen analytisch begründeten Ausblick.
Getreide – der Bedarf steigt, der Preis (wahrscheinlich) auch.
Getreide – der Bedarf steigt, der Preis (wahrscheinlich) auch.
Derzeit sind noch keine Anzeichen von Preisschwäche bei den maßgeblichen Druschfrüchten auszumachen. Andererseits leiden vor allem die Schweinemäster unter dem erheblichen Kostenanstieg des Kraftfutters. Trotzdem gehört dem Marktgeschehen ungeteilte Aufmerksamkeit geschenkt. Denn es klingelt nicht, wenn sich die Preisrichtung ändert.

Mehr Basisinformationen, wie sich die letztjährige Trockenheit in Russland, der amerikanische Mehrverbrauch an Mais für die Ethanolerzeugung, politische Eingriffe und Währungseinflüsse auf das globale Preisgeschehen auswirken, finden Sie in der Ausgabe 2 vom 16. Februar 2011.

Autor: Joachim RUHMANN, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR), Bad Kreuznach (D)


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Aktualisiert am: 21.01.2011 11:41
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