Nisthilfen für die Vogelwelt: wichtig und einfach zu bauen

Die ersten Vögel kehren aus ihren Winterquartieren zurück. Der eine oder andere Trick kann dabei helfen den gefiederten Freunden das Dableiben zu erleichtern.
Um Kohlmeisen das Brüten schmackhaft zu machen darf das Einflugloch nicht größer als 28-32 mm sein.
Um Kohlmeisen das Brüten schmackhaft zu machen darf das Einflugloch nicht größer als 28-32 mm sein.
Nisthöhlen Bäumen werden seltener, da kaum mehr Altbäume in Hecken und unseren Gärten belassen werden. Gepflasterte Höfe und asphaltierte Straßen bieten keinen Raum mehr für Pfützen und Lehmgruben aus denen Schwalben das so notwendige Nistmaterial beziehen.
Als Ersatz für natürliche Nistgelegenheiten bieten sich Vogelnistkästen an.

Das entscheidende dabei ist: die Größe des Einflugloches entscheidet über den Bewohner darin. Nistkästen mit Einflugöffnungen von 28–32 mm werden sowohl vom Haus- wie auch vom Feldsperling sowie von Kohlmeisen besiedelt. Sie verdrängen oft die kleineren Meisen, wie die Blaumeise, die Eingänge von 27 mm noch nutzen kann. Der Star benötigt Einfluglöcher mit 36 mm Durchmesser, die Hohltauben größere Kästen mit über 50 mm Einflugöffnung. Zu den ersten Zeichen des Frühjahrs zählt die Rückkehr des einen oder anderen gefiederten Freundes.

Ein paar Tipps um Vögeln das Dableiben zu erleichtern sind in Ausgabe 5/2012 des „Fortschrittlichen Landwirts“ zu finden. Außerdem zeigen wir Ihnen, wie sie einen einfachen Nistkasten für Vögel bauen können.


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Aktualisiert am: 20.02.2012 09:58
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