Neun Dorfhelferinnen beendeten ihre Ausbildung

Dorfhelferinnen sind eine unverzichtbare soziale Einrichtung für den ländlichen Raum. Sie helfen bäuerlichen Familien in Krisensituationen.

Neun weitere Dorfhelferinnen stehen dem Land Niederösterreich nunmehr zu Verfügung. Insgesamt sind derzeit 36 Dorfhelferinnen im Einsatz. Seit dem Start dieser „Institution“ vor 42 Jahren leisteten bereits rund 500 Dorfhelferinnen Hilfe auf Bauernhöfen.

Den Beruf der Dorfhelferin gibt es in Österreich ausschließlich in Niederösterreich, die Ausbildung erfolgt neun Monate lang in der Landwirtschaftlichen Fachschule Tullnerbach. Der Lehrplan enthält 15 Wochen Theorie und 19 Wochen Praxis auf verschiedenen landwirtschaftlichen Betrieben sowie jeweils drei Wochen in einem Kinder- bzw. Altersheim. Die Dorfhelferinnen helfen am Bauernhof, wenn „Not an der Frau“ ist, sei es bei Geburten, Unfällen, Krankheit oder Todesfällen.

„Dorfhelferinnen arbeiten nicht nur im Haushalt, sondern übernehmen auch alle Tätigkeiten, die eine Landwirtschaft mit sich bringt. Sie gehen einkaufen, sie kochen, waschen Wäsche und betreuen bei Bedarf auch alte und kranke Familienmitglieder. Sie sorgen in den bäuerlichen Familienbetrieben dafür, dass in Krisenfällen der normale Tagesablauf sichergestellt ist“, betonte LR Plank.


Aktualisiert am: 12.06.2008 10:23
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