Neuer Zuchtstier Manfred im Stall der LFS Warth

Der Natursprung wurde in Österreich nahezu völlig von der künstlichen Besamung abgelöst. Trotzdem werden nach wie vor hoffnungsvolle und gut veranlagte Stiere für den Natursprung eingesetzt. Mit dem neuen Zuchtstier setzt die LFS Warth die langjährige Tradition der zeitgemäßen Rinderzucht fort, um gesunde und fruchtbare Kühe zu erhalten.
Die Warther Rinderzüchter präsentieren den neuen Zuchtstier „Manfred“.
Die Warther Rinderzüchter präsentieren den neuen Zuchtstier „Manfred“.
Der 670 Kilo schwere und 14 Monate alte Stier namens ‚Manfred‘ ist bereits der 30. Zuchtbulle der Schule seit dem Jahr 1956. Aufgrund seiner guten genetischen Veranlagung und der optimalen Leistungsfähigkeit entschied sich die LFS Warth für den Kauf, so Rinderzuchtexperte Rigler. Zu unserer Zuchtstrategie gehört neben der künstlichen Befruchtung der Kühe auch noch der Einsatz des sogenannten „Natursprungs“ durch den Stier. Im Lehr- und Versuchsstall mit rund 40 Kühen nimmt man besondere Rücksicht auf die Tiergesundheit und die artgerechte Haltung der Rinder. Als Schwerpunktschule für Rinderzucht ist eine tiergerechte Kuhhaltung von großer Bedeutung. Im Schulstall führen die Schüler den sogenannten „Stalldienst“ durch, wo alle anfallenden Arbeiten, wie melken, füttern und Kälber versorgen gemacht werden. Die Rinderzucht kann im Gebiet der Buckligen Welt auf eine lange Tradition zurückblicken und hat eine wichtige Bedeutung für die Einkommenssicherung der Landwirte, wie auch zur Erhaltung der Kulturlandschaft.

Aktualisiert am: 28.07.2011 16:15
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