Neue Tierschutzombudsfrau für die Steiermark

Mit Dr. Barbara Fiala-Köck hat die Steiermark nun eine hauptberufliche „Tierschutzombudsfrau“. Sie tritt die Nachfolge von Dr. Othmar Sorger an.
Frau Dr. med. vet. Barbara Fiala-Köck tritt die hauptberufliche Nachfolge als Tierschutzombudsfrau an.
Frau Dr. med. vet. Barbara Fiala-Köck tritt die hauptberufliche Nachfolge als Tierschutzombudsfrau an.
„Mit Frau Dr. Barbara Fiala-Köck bekommt die Steiermark eine sehr kompetente und engagierte Fachfrau auf dem Gebiet des Tierschutzes. Sie wird im Sinne des Tierschutzes hervorragende Arbeit leisten“, zeigt sich Landesrat Johann Seitinger über die Bestellung von Frau Dr. med. vet. Barbara Fiala-Köck als neue hauptberufliche Tierschutzombudsfrau der Steiermark sehr erfreut. Frau Dr. med. vet. Barbara Fiala-Köck (50) wurde mit dieser Funktion durch den einstimmigen Beschluss der Steiermärkischen Landesregierung betraut. Die Einrichtung der Tierschutzombudsstelle wurde von der Bevölkerung in den vergangenen Jahren sehr gut angenommen. Mit 01.01.2005 trat das Bundesgesetz, mit dem ein Tierschutzgesetz erlassen wird, in Kraft. Gemäß den Gesetzesbestimmungen hat jedes Land gegenüber dem Bundesminister für Gesundheit einen Tierschutzombudsmann/-frau für eine Funktionsperiode von fünf Jahren zu bestellen. Frau Dr. med. vet. Barbara Fiala-Köck tritt nunmehr die Nachfolge von Dr. vet. med. Othmar Sorger an.

Amtstierärztin in Weiz
Frau Dr. Fiala-Köck ist seit 1988 als Amtstierärztin in diversen steirischen Bezirken tätig gewesen. Seit 1999 hat sie die amtstierärztlichen Agenden an der Bezirkshauptmannschaft in Weiz übernommen. Die Veterinärmedizinerin kommt auch ihrer Vortragstätigkeit zu vielfältigen Themen im Tierschutzbereich an der Veterinär-Medizinischen Universität Wien regelmäßig nach. „Tierschutz heißt Verantwortung übernehmen. Egal ob Haustiere oder Nutztiere in der Landwirtschaft – unsere Tiere und deren Schutz sind mir ein besonderes Anliegen“, betont Landesrat Johann Seitinger zu den 4 Punkte-Tierschutzprogramm mit den Themenschwerpunkten: Bewusstseinsbildung (Prävention), Tierschutzmaßnahmen in der Landwirtschaft, verstärkte Kontrollen bei Tiertransporten und Führung von Tierheimen nach hohen Qualitätsstandards. Im Bereich der Bewusstseinsbildung geht es vor allem in Richtung der Tierhalter, wo es gilt, verstärkt an ihre Verantwortung zu appellieren. Das Aussetzen eines Tieres darf in keinster Weise als Kavaliersdelikt gesehen werden.

Aufgaben der Ombundsfrau
Die Tierschutzombudsfrau gibt Auskünfte über Haltungsbedingungen, artgerechte Tierhaltung und vertritt die Interessen des Tierschutzes. Weitere Aufgaben sind die Wahrnehmung der Mitgliedschaft im Tierschutzrat, die Berichterstattung über seine Tätigkeit an die Landesregierung sowie die Abgabe von Empfehlungen in Sachen Tierschutz und sie berät über die richtige Vorgangsweise im Fall eines möglichen Tierschutzvergehens. Weiteres ist sie beteiligt bei der Erarbeitung von Richtlinien für einen einheitlichen Vollzug des Bundestierschutzgesetzes.


Aktualisiert am: 22.12.2009 16:47
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