Neue Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik

Thomas Haase zum Rektor und Christine Wogowitsch zur Vizerektorin der künftigen Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik in Wien- Ober St. Veit ernannt.
Ing. Mag. Thomas Haase, Josef Pröll und Ing. Mag. Christine Wogowitsch.
Ing. Mag. Thomas Haase, Josef Pröll und Ing. Mag. Christine Wogowitsch.
Die Verknüpfung der agrarischen Bildung mit der Umweltbildung trägt zur Sicherung einer zukunftsfähigen Struktur im ländlichen Raum bei. Die Installierung der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik ist ein wichtiger Schritt zur Qualitätssicherung in der Ausbildung von Multiplikatoren, welche nach dem Studienabschluss eine wichtige Rolle zur Unterstützung der Entwicklung des ländlichen Raumes leisten werden, so Landwirtschafts- und Umweltminister Josef Pröll anlässlich der Ernennung von Ing. Mag. Thomas Haase zum Rektor und Ing. Mag. Christine Wogowitsch zur Vizerektorin der künftigen Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik in Wien- Ober St. Veit.

Ziel dieser neuen Ausbildung ist die Realisierung eines zukunftsfähigen agrar- und umweltpädagogischen Bildungskonzepts. Der intensiv geförderte internationale Austausch mit Agraruniversitäten in Europa bietet Studierenden und Lehrenden einen offenen Zugang zu attraktiven Bildungsangeboten und ermöglicht einen mehrdimensionalen Blick auf neue Themen.

Das Studium gliedert sich in theoretische Lehrveranstaltungen und Praktika. Durch eine interdisziplinäre Herangehensweise werden die Studierenden in professionellen Situationen auf die zukünftige berufliche Tätigkeit vorbereitet und können so die notwendigen Kompetenzen erwerben.

Die ersten Studierenden werden mit Oktober 2007 ihr Bachelorstudium an der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik beginnen. Dieses auf 3 Jahre angelegte international vergleichbare Hochschulstudium wird mit dem akademischen Grad "Bachelor of Education" abschließen. Die wesentlichen Inhalte der Ausbildung umfassen humanwissenschaftliche, methodisch-didaktische, als auch fachwissenschaftliche Inhalte aus den Bereichen Agrarwirtschaft, Ernährung, sowie Umwelt und Nachhaltigkeit. Aufgenommen werden Absolvent/innen der höheren landwirtschaftlichen Schulen bzw. Personen mit gleichwertiger Qualifikation, sowie Absolventinnen und Absolventen von universitären Fachstudien wie z.B. der Universität für Bodenkultur.


Aktualisiert am: 18.10.2006 14:02
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