Neu: proPlant Phoma-Prognose auf warndienst.at

In diesem Herbst steht Ihnen die praxisbewährte proPlant-Prognose für die Phoma-Bekämpfung erstmals auf www.warndienst.at kostenlos zur Verfügung. Hier eine kurze Einführung.
In der expert.basic Grafik werden unter den Wetterdaten die Infektionsbedingungen für Phoma dargestellt.
In der expert.basic Grafik werden unter den Wetterdaten die Infektionsbedingungen für Phoma dargestellt.
Die Wurzelhals- und Stängelfäule (Phoma lingam) gehört zu den wichtigsten Pilzkrankheiten im Raps. Nennenswerte Mehrerträge durch eine Herbstbehandlung, die auf die Bekämpfung von Phoma zurückzuführen sind, kommen aber nur dann zustande kommen, wenn 2 Bedingungen erfüllt sind:
1. Der Blattbefall mit Phoma muss bekämpfungswürdig sein.
2. Der Fungizideinsatz muss zum richtigen Zeitpunkt erfolgen.

Im ersten Schritt beantwortet proPlant Ihre Frage, ob der Phoma-Befall im Herbst kritisch werden kann. Dazu werden die Phoma-Infektionsbedingungen seit dem Auflaufen des Rapses tageweise ausgewertet und aufsummiert. Diese „Infektionsgefahr“ wird in den expert.basic Grafiken von proPlant als Laufleiste dargestellt. Deren Farbe liefert einen Anhaltspunkt über den Anstieg der Phoma-Infektionsgefahr durch Sporulation und Verbreitung: Ist die Laufleiste grün, so ist die Infektionsgefahr bislang noch gering, und es besteht kein Handlungsbedarf. Sie sollten aber die Phoma-Prognose in einigen Tagen erneut nutzen. Wechselt die Farbe der Laufleiste von grün zu gelb, so ist dies das Zeichen, dass erste Phoma-Symptome in Ihrem Raps sichtbar werden könnten. Sie sollten also mit Bestandeskontrollen beginnen. Finden Sie Ausgangsbefall auf dem Schlag und hat der der Raps mehrere Laubblätter entwickelt, erscheint eine Behandlung gegen Phoma ratsam.

Mit den täglich aktualisierten Warndienst-Karten von expert.map können Sie sich einen schnellen Überblick über das aktuelle Phoma-Infektionsgeschehen machen.
Mit den täglich aktualisierten Warndienst-Karten von expert.map können Sie sich einen schnellen Überblick über das aktuelle Phoma-Infektionsgeschehen machen.
proPlant hilft Ihnen nun dabei, den geeigneten Termin zu finden: Denn die Behandlung sollten Sie dann platzieren, wenn zusätzlich das Wetter in den letzten Tagen eine weitere Verbreitung des Pilzes gefördert hat (infektionsbezogener Fungizideinsatz). Ob die Witterung Phoma-Infektionen zulässt, können Sie an der expert.basic Grafik ablesen, die auch die täglichen Infektionsbedingungen auswertet. Gelbe Punkte weisen auf günstige Bedingungen für Phoma-Infektionen hin. Rote Punkte deuten auf Verhältnisse hin, die die Krankheit besonders gut fördern. Ein leeres Kästchen heißt, dass an diesem Tag ungünstige Bedingungen für Infektionen vorliegen (z.B. niederschlagsfrei). In diesem Beispiel zeigt die von gelb nach rot wechselnde Laufleiste unmittelbar darunter an, dass die Phoma-Infektionsgefahr (Summe der Infektionen seit Auflauf) bis zum 30. September 2007 hoch war. Eine Behandlung zu diesem Zeitpunkt war optimal platziert, um die Infektionen ab dem 25. September kurativ zu stoppen

Bei vorhandenem Befall, aber aktuell für den Pilz ungünstigem Wetter sollten Sie die Behandlung schieben. Dies gilt auch für den Fall, dass Sie (noch) keinen Befall finden. Für den schnellen Überblick helfen Ihnen auch die expert.map Warndienstkarten von proPlant. Täglich aktualisiert erhalten Sie eine kompakte Information über die Infektionsbedingungen der letzten Tage in Ihrer Region und ob in den nächsten Tagen mit „Phoma-Wetter“ zu rechnen ist. Jedes Kästchen auf der Karte steht für eine Wetterstation. Die Farbe des Kästchens gibt an, ob das Wetter (letzte 4 Tage und 3-tägige Vorhersage) die Weiterverbreitung der Krankheit in Ihrer Region fördert.

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Aktualisiert am: 13.09.2012 10:00
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