NÖ: Maria Winter zur neuen Landesbäuerin gewählt

Im feierlichen Rahmen des Auditoriums in Grafenegg wählte die Arbeitsgemeinschaft der NÖ Bäuerinnen Maria Winter zur neuen NÖ Landesbäuerin, sie folgt der Nationalrätin Anna Höllerer nach, die diese Funktion seit dem Jahr 2000 bekleidete.
Maria Winter ist die neue Landesbäuerin in Niederösterreich. Foto: Lackinger
Maria Winter ist die neue Landesbäuerin in Niederösterreich. Foto: Lackinger
Maria Winter heißt die neue Präsidentin der NÖ Bäuerinnen und löst nach 10 erfolgreichen Jahren Anna Höllerer ab. Damit ist die neue fünfjährige Funktionsperiode für die Arbeitsgemeinschaft der Bäuerinnen mit neuer Führungsspitze und einer klaren inhaltlichen Ausrichtung eingeläutet. Das Netzwerk durch strategische Partnerschaften ausweiten, den Dialog mit den Konsumenten forcieren und das Bäuerinnenbild in der Öffentlichkeit noch attraktiver machen, sind die ambitionierten Ziele.

Maria Winter wurde am 16.07.1966 geboren, ist verheiratet und hat drei Kinder. Seit 2005 engagierte sie sich als Ortsbäuerin-Stellvertreterin in Pfaffstätten, 2005 bis 2009 war sie auch Gebietsbäuerin, seit Juli 2009 ist sie Landeskammerrätin.

Sie will in den nächsten fünf Jahren die strategischen Partnerschaften der Bäuerinnen weiter ausbauen und diese fördern, damit sie sich aktiv in die agrarpolitischen und agrarwirtschaftlichen Themen einbringen können. „Nur wenn Frauen und Männer gemeinsam an den landwirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Zukunftsthemen arbeiten und dabei ihre jeweiligen Stärken als gleichberechtigte Partner vereinen, lassen sich optimale Ergebnisse erzielen. Viel Potential steckt auch in einer engeren Zusammenarbeit von agrarischen Verbänden, Genossenschaften und Partnern aus der Wirtschaft entlang der Wertschöpfungsketten. Diese noch intensiver auszubauen wird eines unserer Hauptziele für die nächste Funktionsperiode“, so Maria Winter.

In einer immer anonymer werdenden Zeit seien die Bäuerinnen ein "tragendes Netzwerk des sozialen Zusammenhalts ", betonte Landeshauptmann Erwin Pröll in seiner Festrede. Die Bäuerinnen seien "Persönlichkeiten, die tief in der Heimat verwurzelt sind und mit beiden Beinen am Boden stehen ", so Pröll. "Die Bäuerinnen sind wichtige Botschafterinnen für den ländlichen Raum ", betonte auch Landesrat Stephan Pernkopf. Die Rolle der Landfrauen werde in Zukunft immer wichtiger werden, so Pernkopf. (AIZ)


Aktualisiert am: 12.01.2010 13:09
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