Mykoplasmen- Infektion: Gefahr in Vorarlberg gebannt

Auf einer Alpe im Bregenzerwald war an zwei Kühen eine Mykoplasmen- Infektion festgestellt worden. Die Tiere wurden getötet um eine Verbreitung der ansteckenden Euterentzündung zu vermeiden.
Durch rechtzeitiges Eingreifen konnte die Infektionsgefahr gebannt werden.
Durch rechtzeitiges Eingreifen konnte die Infektionsgefahr gebannt werden.
Unmittelbar nach dem Bekannt werden der Infektion wurden alle übrigen Rinder des Betriebes beprobt. Die Ergebnisse liegen jetzt vor. Von den restlichen 69 überprüften Tieren ist lediglich eine Kuh mit dem Erreger infiziert. Sie wurde unverzüglich von der Herde getrennt und im Heimbetrieb nachuntersucht. Ein großflächiges Ausbreiten der Krankheit konnte, laut Landesrat Erich Schwärzler, durch das schnelle und richtige Reagieren verhindert werden. Nach derzeitigem Erhebungsstand kann Entwarnung auf der Alpe im Bregenzerwald gegeben werden, erklärt der Agrarlandesrat mit Blick auf die Untersuchungsergebnisse. Bereits im Sommer 2007 hatten auf vier Alpen in dieser Region infolge einer Mykoplasmen-Infektion mehr als 100 Kühe getötet werden müssen. Mykoplasmen verursachen Lungenentzündungen und Euterkrankheiten. Das Leben der infizierten Kuh ist zwar nicht bedroht, sie ist aber nicht mehr als Milchvieh nutzbar und kann weitere Tiere anstecken.


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Aktualisiert am: 22.07.2010 08:35
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