Motorsägen-Hersteller STIHL kauft Vergaser-Hersteller Zama

Die STIHL Gruppe beabsichtigt, Zama - einen der weltweit größten Hersteller von Vergasern für handgetragene Motorgeräte - zu übernehmen. Der Kauf steht noch unter dem Vorbehalt einer Genehmigung der zuständigen Wettbewerbsbehörden.
STIHL kauft japanisches Familienunternehmen
STIHL kauft japanisches Familienunternehmen
Der Vergaserproduzent Zama hat Standorte in Japan, USA, China und Hongkong und erzielte einen jährlichen Umsatz von rund 80 Mio. US-$. "Zama ist unser wichtigster Lieferant für Vergaser. Die japanische Eigentümerfamilie beabsichtigt, sich aus dem industriellen Geschäft zurückzuziehen. Mit diesem Kauf wollen wir daher die Lieferbasis einer Kernkomponente unserer Produkte absichern. Gleichzeitig eröffnet sich mit dem Vertrieb von Vergasern an Dritte für uns ein neues Geschäftsfeld mit Wachstumspotential", begründet der Vorstandsvorsitzende von STIHL, Dr. Bertram Kandziora, den Kauf.

Gute Kooperation
Zama ist wie STIHL ein Familienunternehmen. Beide Unternehmen verfolgen ähnliche Strategien - wie erstklassige Qualität, strikte Kundenzufriedenheit und hohe Fertigungstiefe. "STIHL zeichnete Zama bereits 1997 und 2001 zum Lieferanten des Jahres aus", erläutert Dale Gehr, Präsident von USA Zama Inc. mit Sitz in Franklin, Tennessee, und betont: "Beide Unternehmen pflegen eine langjährige, sehr erfolgreiche und partnerschaftliche Kooperation. Wir freuen uns auf die gemeinsame künftige Arbeit."

13 Mio. Vergaser
Zama wurde 1952 in Japan gegründet und stellt heute jährlich mehr als 13 Mio. Vergaser her. In der Firmengruppe arbeiten rund 80 Mitarbeiter an vier Standorten. Weitere rund 1.900 Mitarbeiter werden über ein chinesisches Vertragsunternehmen beschäftigt.

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Aktualisiert am: 27.11.2007 10:08
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