Mitteleuropäische Biomassekonferenz 2008

In Graz trifft sich vom 16. bis 19. Jänner 2008 die europäische Biomasse-Fachwelt. Es wird ein neuer Entwicklungsschub für Biowärme, Ökostrom und Biotreibstoffe erwartet.
Die Veranstalter der Biomassekonferenz 2008 Dr. Ingwald Obernberger (Austrian Bioenergy Centre), Dipl.-Ing. Winfried Eberl (Direktor der Landwirtschaftskammer Steiermark), Dr. Heinz Kopetz (Präsident des Europäischen Biomasseverbandes), sowie Gastgeber Nilly Nail (Geschäftsführer Messe Graz).
Die Veranstalter der Biomassekonferenz 2008 Dr. Ingwald Obernberger (Austrian Bioenergy Centre), Dipl.-Ing. Winfried Eberl (Direktor der Landwirtschaftskammer Steiermark), Dr. Heinz Kopetz (Präsident des Europäischen Biomasseverbandes), sowie Gastgeber Nilly Nail (Geschäftsführer Messe Graz).
Bereits die erste Konferenz im Jahr 2005 wurde von knapp 1.000 Teilnehmern aus 27 Ländern gestürmt. Auch 2008 erwarten die Veranstalter wieder einen derartigen Andrang. „Ging es damals darum, bei den Beitrittländern Ost- und Südeuropas eine Initialzündung zu starten, soll jetzt – nach drei Jahren – mit denselben Ländern der weitere Ausbau vorangetrieben werden. Die zweite Konferenz soll wesentlich zum Erfahrungsaustausch beitragen und neue Wege der effizienten Biomassenutzung in Europa aufzeigen. Gleichzeitig sollen die wirtschaftlichen und politischen Kontakte im Bereich der Bioenergie europaweit vertieft werden.

Steiermark ist europaweiter Technologieführer
Die Steiermark ist ein Bioenergie-Pionierland. Steirische Unternehmen sind bei Biomasse europaweite Technologieführer. „Vor allem moderne Biomasse-Feuerungen – Pellets, Hackschnitzel, Scheitholz, Fernwärme – und Biodieseltechnologie aus der Steiermark sind international sehr gefragt“, freut sich Eberl. Der größte Umbruch wird in Europa aufgrund der stark steigenden Ölpreise auf den Wärme- und Treibstoffmärkten erwartet. „In den neuen EU-Mitgliedsländern ist das Potenzial zur Umrüstung von fossilen Heizungen, vor allem von Fernwärmenetzen, auf moderne Biomasseanlagen sehr groß. Diese Staaten verfügen auch über große Flächenressourcen zur Produktion von Biotreibstoffen“, erläutert Eberl. Und weiter: „Der Bedarf an Know-how und Technologie ist daher entsprechend hoch. Darin liegen große Chancen für heimische Planungsfirmen und Technologieanbieter“.

Mehr Infos unter www.biomasseverband.at


Aktualisiert am: 26.11.2007 16:35
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