Mit stabilisierten Dünger die Wirtschaftlichkeit des Kartoffelanbaus erhöhen

Der wirtschaftliche Aspekt bei der Kartoffeldüngung gewinnt dabei immer mehr an Bedeutung. Stellen stabilisierte Dünger eine Alternative zu herkömmlichen Mineraldüngern dar. Das untersuchte ein Düngungsversuch an der LFS Hollabrunn.
Kartoffeln stellen hohe Ansprüche an die Düngung.
Kartoffeln stellen hohe Ansprüche an die Düngung.
Voraussetzung für einen erfolgreichen Kartoffelbau ist neben dem Erzielen hoher Flächenerträge auch die Vermarktung einer ausgezeichneten Kartoffelqualität Zur Sicherung
des Ertrages ist eine an die Bedürfnisse von Kartoffeln angepasste Düngung erforderlich. Stabilisierte Dünger stellen hier zu gängigen Mineraldüngern dar.

Unterschied zu Ammonium- bzw. Nitratdüngern


Stabilisierte Mineraldünger unterscheiden sich durch den Zusatz von Nitrifikationsinhibitoren von herkömmlichen Ammonium- bzw. Nitratdüngern. Diese Inhibitoren bewirken, dass Bodenmikroben die Umsetzung von Ammonium zu Nitrat im Boden verzögern. Somit wird die Nitratfreisetzung aus Ammonium im Boden verlangsamt. Stabilisierte Dünger werden sowohl
mit Nitrat- und Ammoniumstickstoff (mit DMPP)
als auch ausschließlich auf Basis von Harnstoff ohne Nitratstick stoff (mit DCD + Tirazol)
angeboten. Ein Düngungsversuch an der LFS Hollabrunn untersuchte im Vegetationsjahr 2011 die Wirkung und Wirtschaftlichkeit des stabilisierten Düngers ENTEC® im Kartoffelbau.-Stickstoffversorgung mit gleichmäßiger Effizienz.

Resümee

Aus pflanzenbaulicher und betriebswirtschaftlicher Sicht kann eine Düngung von Kartoffeln mit stabilisierten Düngern wie beispielsweise ENTEC als wirtschaftlich erachtet werden.

Der gesamte Artikel ist in der Ausgabe 7/2012 des Fortschrittlichen Landwirts zu lesen.

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Aktualisiert am: 18.04.2012 09:21
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