Mit einem Windrad energieautark werden

Kleinwindkraft ist eine Möglichkeit um unabhängig von Strompreis zu werden. Doch dafür braucht es erst einmal den richtigen Standort.
Am richtigen Standort kann ein Windrad seinen Beitrag leisten, um die betrieblichen Stromkosten zu senken.
Am richtigen Standort kann ein Windrad seinen Beitrag leisten, um die betrieblichen Stromkosten zu senken.
Kleinwindkraft, das sind kleine Windräder mit einer Nennleistung zwischen 2 und 20 kW. Für solche Anlagen gelten bundesländerspezifisch vereinfachte rechtliche Rahmenbedingungen. Der Ertrag einer Windkraftanlage schwankt in Abhängigkeit vom Standort. Deshalb gilt es erst einmal die örtlichen Windverhältnisse in Anlagenhöhe (meist zwischen 10–20 m => je höher desto mehr Wind) zu ermitteln. Es empfiehlt sich eine Messung über ein Jahr. Ein geeigneter Windkraftanlagenstandort ist grundsätzlich möglichst exponiert und frei von Hindernissen, wie Bäumen oder Gebäude. Hindernisse in der Hauptwindrichtung beeinflussen einen Standort bis zu einer Entfernung, die der 20-fachen Hindernishöhe entspricht.

Was kostet eine kleine Windkraftanlage?
Die spezifischen Anlagenpreise variieren je nach Hersteller zwischen 3.000 und 8.000 Euro/kW. Das Preisband beinhaltet alle Anlagenteile (Rotorblätter, Generator, Gleich- und Wechselrichter, Schutzeinrichtung) den Mast, das Fundament sowie die Stromanbindung.

Autor: * Josef Walch (Studiengangsleiter), Martin Gosch (Wissenschaftlicher Mitarbeiter), FH Campus Wieselburg, Masterstudiengang „Regenerative Energiesysteme und technisches Energiemanagement“

Weitere Infos finden Sie in der Ausgabe 16/2016 des Fortschrittlichen Landwirts. Detaillierte Infos über die Rahmenbedingungen rund um Kleinwindkraft gibt´s auf der Website der IG Windkraft

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Aktualisiert am: 03.08.2012 14:47
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