Mit Gülle und Gärresten das Grünland optimal düngen

Bei der internationalen Tagung „Gülle 11“ waren sich die Experten einig. Mit Gülle- und Gärrestdüngung auf Grünland lässt sich die Kreislaufwirtschaft gut schließen. Bei sachgerechter Anwendung sind Gülle und Gärreste hochwertige Dünger, die hohe Rücklieferungsraten erwarten lassen.
Bei sachgerechter Anwendung sind Gülle und Gärreste wertvolle Dünger.
Bei sachgerechter Anwendung sind Gülle und Gärreste wertvolle Dünger.
Eine wichtige Voraussetzung für den gezielten Einsatz von Güllen oder Gärresten ist das Kennen der Nährstoffgehalte. Für Wirtschaftsdünger tierischer Herkunft liegen zahlreiche Untersuchungen vor, die für die Düngeplanung verwendet werden können. Jedoch gibt es in Abhängigkeit von der Fütterung große Unterschiede zwischen den Betrieben. Die Nährstoffgehalte der Gärreste sind stark von der Zusammensetzung der Eingangssubstrate, deren Nährstoffgehalten und den Gärbedingungen abhängig. Untersuchungen der LfL Bayern zeigen, dass sich TS- und Nährstoffgehalte in einem weiten Bereich bewegen können. Selbst innerhalb einer Anlage können die Inhaltsstoffe im Lauf eines Jahres stark schwanken. Werden Gärreste in Unkenntnis der tatsächlichen Nährstoffgehalte nur nach der Zahl der Kubikmeter angewendet, sind umweltrelevante Überversorgungen möglich. Wer einen bedarfsgerechten und exakten Düngeplan erstellen möchte, kommt um die Analyse des Hofdüngers sowieso nicht herum.

Autor: Michael Schilling, Edelschrott

Mehr darüber erfahren Sie in der Ausgabe 22 von „Der fortschrittliche Landwirt“

Weiters in dieser Ausgabe:




Aktualisiert am: 07.11.2011 13:49
Landwirt.com Händler Landwirt.com User