Mit FRONTEC schnell und sicher bergab fahren

Mit der Zapfwellenbremse von Frontec kann man mit Traktoren und schweren Lasten bergab deutlich schneller fahren und ist trotzdem sicherer unterwegs. Wie das möglich ist und was Sie dabei beachten müssen, haben wir in der Praxis recherchiert.
Frontec verhindert in abschüssigem Gelände das Überhitzen der Betriebsbremse und das Überdrehen des Motors.
Frontec verhindert in abschüssigem Gelände das Überhitzen der Betriebsbremse und das Überdrehen des Motors.
Frontec ist eine Zusatzbremse, die an den Traktor oder Transporter angebaut wird und von der Front- oder Heckzapfwelle angetrieben wird. Sie arbeitet nach dem Prinzip einer Wirbelstrombremse, wie sie schon seit vielen Jahren vorwiegend in Nutzfahrzeugen wie Lkw oder Omnibussen zum Einsatz kommt. KL-Maschinenbau hat dieses Prinzip aufgegriffen und für landwirtschaftliche Fahrzeuge adaptiert.

Bergabfahrt mit Frontec
Praktiker berichteten uns, dass man durch den Einsatz der Frontec-Bremse die Betriebsbremse des Traktors bis zu 95 % entlasten kann. Sie verhindert bei langen Talfahrten, dass der Motor überdreht oder die Bremsen überhitzen. Zudem kann in einem höheren Gang schneller gefahren werden. Die Bremswirkung kann per Knopfdruck in Stufen geregelt werden.
Die Bremskraft von Frontec hängt von der Drehzahl und von der Betriebstemperatur ab. Im kalten Zustand ist die Bremswirkung deutlich größer. Die Zusatzbremse kann aber nicht überhitzen. Im kalten Zustand können bei zu hoher Bremskraft starke Belastungen in den Antriebstrang des Traktors geleitet werden.
Damit der Motor unter keinen Umständen abgewürgt werden kann, schaltet Frontec beim Unterschreiten einer Motordrehzahl von 1.000 U/min automatisch ab.

Die Bremskraft lässt sich stufenweise mit einer kleinen Bedieneinheit regeln.
Die Bremskraft lässt sich stufenweise mit einer kleinen Bedieneinheit regeln.
So wird gebremst
Die Bremskraft lässt sich je nach Größe der Bremsanlage in drei oder vier Stufen mit einer kleinen Bedieneinheit regeln. Diese muss im Blickfeld des Fahrers und gut erreichbar in der Kabine montiert werden. Nur so ist eine sichere Betätigung möglich.

Einfache Montage
Frontec besteht aus der Wirbelstrombremse, einer elektronischen Steuereinheit und dem Bedienteil. Die Bremse wird an die Dreipunkthydraulik des Fahrzeuges oder an eine Kommunal-Anbauplatte montiert. Der Mikrocontroller muss in einem spritzwassergeschützten Bereich untergebracht werden. Diese beiden Komponenten müssen entsprechend verkabelt sein. Da die Bremse mit großen Strommengen versorgt werden muss, ist auf entsprechende Kabelquerschnitte und eine gute Isolierung zu achten.
Der Aufwand für die Erstmontage in einer Fachwerkstätte beträgt vier bis sechs Stunden.

Die Kosten
Die Wirbelstrombremse Frontec schont die Betriebsbremse des Traktors und des Anhängers. Sie verhindert, dass der Motor überdreht und die Bremsen im abschüssigen Gelände heiß werden. Derzeit werden sechs Modelle für Traktorleistungen von 50 bis 500 PS angeboten. Die Kosten ohne Montage belaufen sich je nach Type auf rund 5.475–7.250 Euro inkl. MwSt. Der Vertrieb in Deutschland und Österreich erfolgt durch die Firma Christiansen Werksvertretungen
GmbH: http://www.christiansenwerk.com

Weitere Details und was Praktiker zu dieser Technik sagen erfahren Sie in der LANDWIRT Ausgabe 21/2013.

Autor: Johannes Paar
Aktualisiert am: 28.10.2013 11:03

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