Milchverfütterung deutlich gesunken

Die „sonstige Verwendung“ von Milch, zu der neben der Verfütterung auch die Naturalentnahmen, die Direktvermarktung und Verluste zählen, ist in Deutschland rückläufig. Immer mehr Milch landet in den Molkereien.
Die sogenannte sonstige Verwendung von Milch, zu der neben der Verfütterung auch die Naturalentnahmen, die Direktvermarktung und Verluste zählen, ist in Deutschland rückläufig.
Die sogenannte sonstige Verwendung von Milch, zu der neben der Verfütterung auch die Naturalentnahmen, die Direktvermarktung und Verluste zählen, ist in Deutschland rückläufig.
Die Verfütterung von Milch ist in Deutschland im vergangenen Jahr nach einer Schätzung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) um 118 000 t oder 12,4 % auf 833 000 t gesunken. Im Zehnjahreszeitraum verringerte sie sich um insgesamt 316 000 t beziehungsweise 27,5 %. Die „sonstige Verwendung“ von Milch, zu der neben der Verfütterung auch die Naturalentnahmen, die Direktvermarktung und Verluste zählen, ging seit 2000 um 28 % auf 985 100 t im vergangenen Jahr zurück. Die BLE erklärte dazu, dass Milch als Naturallohn immer weniger zum Einsatz komme und die Eigenentnahme im Zuge der gesellschaftlichen Veränderungen in den landwirtschaftlichen Betrieben sinke. Dagegen habe die Direktvermarktung in der Vergangenheit an Bedeutung gewonnen. Dem Vertrauen und Herkunftsbewusstsein komme beim Kauf landwirtschaftlicher Erzeugnisse wieder eine größere Rolle zu. Der Anteil der Milchanlieferungen an die Molkereien an der gesamten Milcherzeugung hat sich der BLE zufolge von 95,3 % im Jahr 2000 auf zuletzt 96,7 % erhöht. AgE


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Aktualisiert am: 25.01.2011 16:01
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