Milchleistungskontrolle – Grundlage für Zuchterfolg

Die objektive Leistungsprüfung ist Grundlage für das tägliche Herdenmanagement und die gegenseitige Anerkennung der Leistungs- und Abstammungsdaten im weltweiten Austausch der Genetik. Der Kontrollabschluss 2005 erlaubt einen aktuellen und ungetrübten Blick in die heimische Milchviehzucht.

Die österreichische Durchschnittskuh in einem LKV-Betrieb erbringt in 305-Tagen 6.507 kg Milch mit einem Fettgehalt von 4,18 Prozent und einem Eiweißgehalt von 3,41 Prozent.
Die österreichische Durchschnittskuh in einem LKV-Betrieb erbringt in 305-Tagen 6.507 kg Milch mit einem Fettgehalt von 4,18 Prozent und einem Eiweißgehalt von 3,41 Prozent.
Mit dem Rinderdatenverbund hat Österreich eines der international modernsten EDV-Systeme für die Leistungsprüfung im Einsatz. Durch das Zusammenspiel von Daten aus der Leistungsprüfung, Labor, Besamungsstationen, Zuchtverbänden und Tierkennzeichnung wird für den Landwirt höchstmögliche Aktualität garantiert. Bayern und Baden-Württemberg haben das System bereits übernommen, Länder aus Süd- und Osteuropa zeigen großes Interesse.

Mit jeder Zuchtwertschätzung sind sämtliche Zuchtwerte der eigenen Herde über www.lkv.at aktuell einsehbar. Es ist daher nicht mehr notwendig, für Selektionsentscheidungen auf den Quartalsbericht zu warten. Für die Praxis von Bedeutung sind die Abstammungsinformationen. Für jedes Tier sind drei Generationen mit den zugehörenden Leistungen und fünf Generationen mit väterlicher und mütterlicher Abstammung abrufbar.

Autor: DI Franz SCHALLERL, LWK - Steiermark


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Aktualisiert am: 23.02.2006 15:09
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