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Milchbauern demonstrieren in Brüssel

Weil es auf dem Milchmarkt brennt, haben Milchbauern und -bäuerinnen aus ganz Europa in Brüssel lautstark auf die unhaltbare Situation aufmerksam gemacht und das Feuer auf den Milchmärkten symbolisch gelöscht. Die Kosten der Produktion übersteigen schon seit langem die Preise für die Milch und von der Politik werden wirksame Marktregeln eingefordert.
Milchbauern aus ganz Europa haben bei der Demonstration in Brüssel auf ihre unhaltbare Situation lautstark auf sich aufmerksam gemacht.
Milchbauern aus ganz Europa haben bei der Demonstration in Brüssel auf ihre unhaltbare Situation lautstark auf sich aufmerksam gemacht.
Unter dem Motto „1000 Schlepper nach Brüssel“ demonstrieren demonstrierten geschätzte 2.500 Mitglieder des European Milk Board (EMB), dem europäischen Dachverband der Milchviehhalterorganisationen in Europa, und befreundeter Organisationen mit ca. 1000 Schleppern in der EU-Metropole. Ziel ist es, die Politik bei der Gestaltung von wirksamen Marktregeln in die Verantwortung zu nehmen. „Die große Zahl der Teilnehmer zeigt, wie sehr den Kollegen und Kolleginnen aus ganz Europa die Zukunft der bäuerlichen Landwirtschaft im Dienste der Gesellschaft am Herzen liegt. Diese Zukunft kann nur durch eine flexible Angebotssteuerung mittels einer europäischen Monitoringstelle für den Milchmarkt gesichert werden“, so der Präsident des EMB Romuald Schaber.

Viele Milchbauern geben auf
Als Symbol dafür, dass die gegenwärtige Überproduktion die europäischen Milchmärkte in Brand setzt und dieses Feuer durch Entscheidungen der Europäischen Institutionen gelöscht werden muss, haben die Bauern mit Feuerwehrschläuchen Milch auf die Gebäude des Europäischen Parlaments gesprüht. "Die Milchpreise liegen weit unter den Produktionspreisen. Die Situation der Bauern ist sehr dramatisch, sie stehen mit dem Rücken zur Wand. Seit dem EU-Beitritt haben wir 58 Prozent der Betriebe verloren. Täglich sperren sieben bis neun Betriebe zu, seit dem letzten Milchstreit 2009 haben 8.700 zugesperrt. Wir Bauern werden sicher nicht lockerlassen", betonte Erna Feldhofer (Obfrau IG-Milch).


Aktualisiert am: 27.11.2012 17:26
Aktuelles vom Milchmarkt

Weltmilchtag: Lage nach wie vor angespannt

Das dritte Jahr in Folge liegen die Erzeugermilchpreise unter den Herstellungskosten. Anlässlich des Weltmilchtages sprachen Molkereivertreter sowie der steirische LK Präsident über die Lage der Milchbauern.

Milchmarkt braucht Ordnung

Beim Milchgipfel in Dresden sprachen sich am 23. Mai 2017 deutsche und französische Bauernvertreter klar für ein Sicherheitsnetz für die Erzeuger in Europa aus. Die Errungenschaften der EU hätten eine existenzielle Bedeutung für die Milchbauern.

"Die Milchkrise ist noch nicht überwunden"

Bei der Generalsversammlung der Obersteirischen Molkerei wurde über das turbulente Milchwirtschaftsjahr 2016 bilanziert. Durchschnittlich lag der Milchauszahlungspreis über alle Sorten bei 32,42 Cent netto.

IG Milch: 37 Milchbauern noch ohne Liefervertrag

Trotz intensiver Bemühungen haben bis dato 37 Milchbauern der ehemaligen Liefergemeinschaft Freie Milch Austria/Alpenmilchlogistik keinen Abnehmer. Nur mehr bis Ende April wird die Milch dieser Bauern abgeholt.

EU: Erzeugermilchpreis im Februar gestiegen

Die EU-Erzeugermilchpreise sind im Februar 2017 weiter angestiegen. Führende europäische Molkereien zahlten ihren Lieferanten im Schnitt 33,44 Cent netto/kg Rohmilch.

Milchbauern brauchen eine klare Strategie

Im Rahmen der 44. Viehwirtschaftlichen Fachtagung in Gumpenstein forderte Agrarökonom Leopold Kirner eine bewusste Entscheidung für eine Produktionsstrategie sowie mehr Innovationsbereitschaft von den Milchbauern.

VÖM sieht stabile Lage am Milchmarkt

Am 28. März 2017 präsentierte die Vereinigung österreichischer Milchverarbeiter die Bilanz des Milchwirtschaftsjahres 2016 in Wien. Nach dem Härtetest 2016 sei die Milchwirtschaft besser ins neue Jahr gestartet.

Ab-Hof-Versteigerung am Betrieb Grabner

Über 50 Jahre lang wurde am Betrieb Grabner gemolken. Im Zuge einer Ab-Hof-Versteigerung Mitte März 2017 stand die gesamte Herde zum Verkauf. Von nun an weiden Murbodner Rinder auf den Flächen.

Was ist Milch?

In den USA ist ein Streit um die Definition von Milch entbrannt. Mittlerweile sind die Umsätze mit pflanzlichen Alternativprodukten deutlich gestiegen, was eine klare Abgrenzung des Begriffs erfordert. Die EU hat das Problem der missbräuchlichen Verwendung des Begriffs Milch schon geregelt.

China kauft mehr Milchprodukte aus der EU

Der Welthandel mit Milchprodukten hat sich im vergangenen Jahr belebt. China importierte deutlich mehr Milchpulver. Europa konnte seine Position als Exportweltmeister für Käse ausbauen.

Milchproduktion: Wie hoch sind meine Futterkosten?

Laut Rinderreport 2015 der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein liegen die Futterkosten durchschnittlich bei 23,7 Cent/kg Milch. Die Schwankung zwischen besseren und schlechteren Betrieben beträgt über 6 Cent/kg Milch! Wo gehören Sie dazu? Berechnen Sie bis Ende April ihre Futterkosten gratis.

GlobalDairyTrade-Index legte zu

Bei der Auktion am 7.2.2017 stieg die Butter-Notierung um 4,7 %. Bei Milchpulver gibt es wenig Bewegung.

EU: Erzeugermilchpreise erneut gestiegen

Im Dezember 2016 haben die EU-Erzeugermilchpreise erneut zugelegt. Im Schnitt wurden 32,09 Cent netto/kg ausbezahlt.

Erzeugermilchpreis legte im Dezember zu

Im Dezember 2016 war in Österreich ein weiterer Anstieg des Erzeugermilchpreises zu beobachten. Der Auszahlungspreis lag für Milch mit 4,2 % Fett und 3,4% Eiweiß bei 33,23 Cent/kg netto beziehungsweise 37,55 Cent brutto.

Trotz Erholung der Milchpreise bleibt Vorsicht geboten

Im EU-Durchschnitt liegt der Erzeugerpreis derzeit bei 32 Cent/kg. Einige EU-Landwirtschaftsminister fordern dennoch weitere Sicherheitsmaßnahmen.

Neues über Silage und Milchmarkt

Neues über Grünland und Rind erfahren Sie auf der Wintertagung in Aigen im Ennstal am 2. und 3. Feber 2017. Die Milchproduktion und der Milchmarkt stehen thematisch an oberster Stelle. Aktuelle Informationen dazu aus Österreich, Europa und vom Weltmarkt erwarten Sie.

EU: Magermilchpulver nicht verkauft

22.000 t Magermilchpuler aus Interventionsbeständen standen zum Verkauf. Die EU-Kommission lehnte aber sämtliche Gebote ab, weil sie spürbar unter den Marktpreisen lagen.

Allgäu: Bauern gründen Milchliefergemeinschaft

Um Preise mit der Molkerei verhandeln zu können, haben sich Landwirte aus dem Allgäu zu einer Liefergemeinschaft zusammengeschlossen.

Milcherzeugung in Asien wächst rasant

In Indien und China wird immer mehr Milch produziert. Der Anteil an der Weltproduktion könnte bis 2025 auf 60 % steigen.

Berglandmilch und NÖM heben Auszahlungspreise

Die Berglandmilch hat mit 1. Jänner 2017 den Erzeugermilchpreis um 1 Cent auf 31,30 Cent netto je kg angehoben. Auch der zweitgrößte Milchverarbeiter des Landes, die NÖM, erhöhte die Auszahlung um 1 Cent, und zwar auf 31 Cent netto.

Bürgschaftsprogramm für Milchviehbetriebe in Deutschland

Ein Förderangebot soll Michviehbetrieben den Zugang zu Liquiditätssicherungsdarlehen erleichtern. Insgesamt stellt die deutsche Bundesregierung 150 Mio. Euro für das Bürgschaftsprogramm zur Verfügung.

Ruhiger Jahresabschluss am Rindfleischmarkt

Die Feiertage bedingen eine gute Nachfrage am Rindfleischmarkt. Die Preise bleiben in der letzten Dezemberwoche stabil.

Österreichs Kühe geben mehr Milch als 2015

Seit kurzer Zeit liegen die Ergebnisse der Milchleistungsprüfung 2016 für Österreich vor. Die Durchschnittsleistung aller Kühe legte um 144 kg auf 7.425 kg Milch je Kuh und Jahr zu. Auch die Anzahl an Kontrollkühen stieg weiter.

Milchpreisindex um 47 % gestiegen

Die internationalen Preise für Milchbasisprodukte legten 2016 deutlich zu. Der GlobalDairyTrade-Index stieg im vierten Quartal 2016 um 18 % und im gesamten Jahr um 47 % gegenüber 2015. Dennoch sehen Analysten aktuell eine Abschwächung, denn in der letzten Auktion gab der GDT um 0,5 % nach.

Den Wert der Milch wieder schätzen lernen

Die Niederösterreicherin Bernadette Waldherr beschäftigt sich mit den Werthaltungen bäuerlichen Wirtschaftens. Sie bedauert, dass in der Diskussion der derzeitigen Milchwirtschaft der Wert der Milch gar nicht mehr vorkommt. Die kostbare Milch wurde zur Massenware. Der LANDWIRT fragt nach.

EU exportierte 2016 deutlich mehr Rindfleisch

Erfreulich entwickelten sich die Fleischexporte der EU-Länder im Jahr 2016. Sowohl Schweinefleisch als auch Rindfleisch war stärker gefragt als in den Vorjahren. Israel verdoppelte die Einfuhrmenge an Rindfleisch. Das Türkeigeschäft legte knapp 13 % zu.

Milchmarkt: Endlich aufwärts

Nach schwierigen zwei Jahren steigt nun endlich der Milchpreis. Doch schon wieder geht die Angst vor zu viel Milch um.

Eurotier 2016: Das sind die Gewinner

Bis zum 14. November 2016 mussten die Nominierten auf ihre Medaillen warten. Am Vortag der EuroTier kürte die DLG schließlich die Gewinner der Gold- und Silbermedaillen. Lesen Sie hier, welche Neuheiten mit dem „Innovation Award 2016“ prämiert wurden.
Gebrauchte Melktechnik
  • Westfalia Melkstand 1 x 5er
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  • Melkmaschine
    Für 4 Melkzeuge mit einem Waschautomat Thermomat 1.500i und einer Vakuumpumpe SAC 1000. Mit dabei ist auch die Milchpumpe und der Sammelbehälter.
  • Milchtank 260l mit Fahrgestell
    Inkl. Fahrgestell, guter Zustand, innen wie außen.