Milchanlieferung im März leicht gestiegen

In den vergangenen Wochen wurde wieder etwas mehr Milch an die österreichischen Molkereien und Käsereien geliefert. In der 1. Märzdekade 2010 waren es laut Erhebungen der AMA um 0,6 % mehr als im Vorjahreszeitraum.
Nach Berechnungen der AMA dürfte im am 31. März zu Ende gegangenen Quotenjahr 2009/2010 die angelieferte Milchmenge dem Vorjahresniveau entsprochen haben.
Nach Berechnungen der AMA dürfte im am 31. März zu Ende gegangenen Quotenjahr 2009/2010 die angelieferte Milchmenge dem Vorjahresniveau entsprochen haben.
Im am 31. März zu Ende gegangenen Quotenjahr 2009/2010 dürfte die angelieferte Milchmenge dem Vorjahresniveau entsprochen haben. Die aktuellsten Zahlen der AMA reichen vom Beginn des Quotenjahres bis zum Erhebungstag 10.03.2010. Dabei lag die kumulierte Anlieferung mit 2,543.714 t ziemlich exakt auf Vorjahreshöhe. Somit gehen die Experten davon aus, dass es diesmal zu keiner Überschussabgabe wegen Überlieferung kommt. Der österreichische Milcherzeugerpreis ist im Februar 2010 leicht gesunken. Im Bundesschnitt zahlten die Molkereien 33,85 Cent brutto je kg beziehungsweise 30,22 Cent netto (ab Hof, bezogen auf 4,2% Fett und 3,4% Eiweiß). Zum Vergleich: Im Vormonat Jänner lag der Österreichschnitt bei 34,02 Cent brutto und 30,37 Cent netto. Dies geht aus aktuellen Berechnungen der Agrarmarkt Austria hervor.

Jänner 2010: Produktion von Milchprodukten rückläufig
Im Jänner 2010 war in Österreich die Produktion von flüssigen Milchprodukten um 5,6% geringer als im Jänner 2009. Butter wurde um 6,7% weniger erzeugt. Ein Minus war auch bei der Käseproduktion zu beobachten, sie war um 1,8% gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Der Versand von Verarbeitungsmilch an andere Mitgliedstaaten - überwiegend nach Deutschland und Italien - fiel im Jänner um 6,1% kleiner aus als im Vorjahr.

Beihilfen für die private Lagerhaltung von Butter
Die neue Einlagerungsperiode für die private Lagerhaltung von Butter für das Jahr 2010 hat Anfang März begonnen und endet am 14.08.2010. Die Beihilfensätze bestehen aus Fixkosten von 18,31/t Euro und Lagerhaltungskosten von 0,34 Euro je t und Tag. Der österreichische Tiefkühllagerbestand (private Lagerhaltung und Vorratslager der Betriebe) betrug laut AMA mit Ende Februar 1.635 t. In der EU sind derzeit relativ hohe Lagerbestände vorhanden. Mitte März 2010 (Stichtag: 17.03.) waren es bei Butter 19.855 t im Rahmen der privaten Lagerhaltung und 75.900 t in der Intervention. Bei Magermilchpulver belief sich der Interventionsbestand auf 257.338 t. (aiz)


Aktualisiert am: 02.04.2010 11:15
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