Migulatoren fördern die Tiergesundheit und binden Schadstoffe

Migulatoren sind mineralische Bioregulatoren zur Steuerung biologischer Prozesse. Fa. IPUS aus Rottenmann hat spezielle Migulator-Produkte für den Einsatz bei Rindern entwickelt. Die besonderen Eigenschaften dieser Mineralien lassen bessere Leistung und mehr Wohlbefinden der Tiere erwarten.
Der Einsatz von Migulatoren verspricht Leistungs- und Qualitätsverbesserungen sowie ein gesteigertes Wohlbefinden der Tiere.
Der Einsatz von Migulatoren verspricht Leistungs- und Qualitätsverbesserungen sowie ein gesteigertes Wohlbefinden der Tiere.
Den Rohstoff Klinoptilolith bezieht Fa. IPUS aus Kosice in der Ostslowakei. Dieser ist dafür bekannt, einer der Besten weltweit zu sein. Klinoptilolith ist einer von über 80 bekannten natürlichen Zeolithen. Aufgrund seiner eingelagerten Kationen (Ca, Mg, K,…), seiner hohen Ionenaustauschkapazität und seiner großen inneren Oberfläche ist er für Pflanzen, Tiere und Menschen bestens als mineralischer Bioregulator geeignet. Der Klinoptilolith von IPUS hat eine ausgesprochen hohe Qualität und besitzt eine sehr günstige Selektivitätsreihe. Darunter ist die Fähigkeit, bei einem biologischen oder chemischen Prozess, selektiv Ionen abzugeben und aufzunehmen, zu verstehen.

Lernen von der Natur
Bewohner des Altai-Gebirges im fernen Osten Russlands beobachteten immer wieder, dass Tiere sich bei bestimmten Gesteinen in Rudeln trafen und daran leckten. Weiters ist beobachtet worden, dass die Tiere speziell in der Brunstzeit große Mengen an Zeolith zu sich nahmen. Weibliche Tiere nahmen verstärkt während der Trächtigkeit und am Beginn der Laktation größere Mengen auf.

Ziel ist Kreislaufwirtschaft
Die Migulatoren sollen ihre Wirkung an allen Punkten des Kreislaufs entfalten. Wenn beispielsweise zu viel Ammonium bei der Verdauung entsteht, nehmen die Migulatoren es auf. Düngt ein Landwirt seine Felder mit dem Wirtschaftsdünger, gibt das Mineral das Ammonium langsam und kontrolliert wieder ab. Das fördert natürlich wiederum das Pflanzenwachstum. Durch die Aufnahmefähigkeit von Ammoniak lässt sich die Stallluft auch wesentlich verbessern. Gemessen wird die Qualität eines Klinoptilolithes an der inneren Oberfläche (dient der Aufnahme von Substanzen), der Ionenaustauschkapazität (wie viele Ionen können maximal aufgenommen werden) und den natürlichen Verunreinigungen wie Quarz und Schwermetallen. Der Klinoptilolith von IPUS besitzt eine innere Oberfläche von 600 m²/Gramm.

Autor: Michael Schilling, Edelschrott

Den gesamten Artikel finden Sie zum Nachlesen in der Fachzeitschrift „Der fortschrittliche Landwirt“ in Ausgabe 8/2012.


Hier können Sie den ganzen Artikel downloaden.


Aktualisiert am: 15.06.2012 11:56
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