Migulatoren als Katalysator der Kreislaufwirtschaft

Migulatoren sind mineralische Bioregulatoren ohne jegliche chemische Zusatzstoffe, die in allen Bereichen der Landwirtschaft einen Beitrag für Tier, Boden, Gülle und Umwelt leisten können.
Im Rahmen einer Pressekonferenz an der LFS Hatzendorf präsentierten Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft einen fortschrittlichen Ansatz zur Belebung der Kreislaufwirtschaft.
Im Rahmen einer Pressekonferenz an der LFS Hatzendorf präsentierten Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft einen fortschrittlichen Ansatz zur Belebung der Kreislaufwirtschaft.
Im Rahmen einer Pressekonferenz an der LFS Hatzendorf präsentierten Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft einen fortschrittlichen Ansatz zur Belebung der Kreislaufwirtschaft. Steirisches Vulkanland, allen voran Landtagsabgeordneter Ing. Josef Ober und die obersteirische Fa. Ipus, die führenden Entwickler der „Migulator Technologie“, luden Wissenschaftler aus Wien und Graz ein, um fundiert darzulegen, wie Migulatoren vor allem Landwirten helfen können, ihre Tiere kostendeckend oder gar gewinnbringend gesünder zu halten, ihre Felder vorwiegend mit eigenproduziertem Wirtschaftsdünger zu versorgen und die Qualität der Produkte zu erhöhen. LA Josef Ober erläuterte den Stellenwert einer konsequente Kreislaufwirtschaft in kleinbäuerlichen Regionen. Mineralische Bioregulatoren sorgen für ein besseres Stallklima, was sich positiv auf die Tiergesundheit (Hygiene, weniger Geruchsstress) auswirkt und die Geruchsbelästigung der Umgebung deutlich verringert. Untermauert hat diese Wirkung Univ. Prof. DI Dr. Erich Leitner von der TU Graz, der sich schon sein ganzes Berufsleben mit Gerüchen beschäftigt. Er stellte in Studien fest, dass der Geruch bei unterschiedlichen Geruchsstoffen bis zu 99% gesenkt werden kann, wenn mineralische Bioregulatoren, wie Migulatoren, eingesetzt werden.

Migulatoren nehmen Ammonium auf
Ohne den direkten Nutzen für den Landwirt, kann man diese aber nicht überzeugen. Daher unterstrich LA Josef Ober auch die positive Wirkung auf die Fleischqualität, die Fleischmenge und die vielen positiven Nebeneffekte. Direkt an der LFS Hatzendorf wurde unter der Leitung von Univ. Prof. DI Dr. Wolfgang Wetscherek von der Universität für Bodenkultur Wien erforscht, dass z.B. in der Ferkelaufzucht unter Verdünnung der Futtermenge mit 2% Futtermigulatoren innerhalb von 42 Versuchstagen eine Mastzunahme von 1kg pro Ferkel verzeichnet werden kann. Wie Migulatoren genau wirken erläuterte der Umweltbiotechnologe DI Dr. Walter Somitsch. Wenn nach eiweißreicher Fütterung beispielsweise zu viel Ammoniumstickstoff in der Verdauung frei wird, nehmen Migulatoren Ammonium und andere schädliche Substanzen auf, wirken positiv auf die Verdauung und den Allgemeinzustand der Tiere und können die natürlichen Stickstoffverbindungen als Gülle-Dünger langsam und kontrolliert am Feld wieder freigeben. Das fördert das Pflanzenwachstum und verringert wieder störende Geruchsbelästigungen. Mehrere Leitbetriebe in ganz Österreich, die Migulatoren in den verschiedensten landwirtschaftlichen Bereichen einsetzen, berichten von guten bis sehr guten Erfolgen. Migulatoren sind bestimmt kein Wundermittel, aber fortschrittliche, verantwortungsbewusste Landwirte, können durch dessen Einsatz vielfachen Nutzen gewinnen.


Aktualisiert am: 12.07.2012 14:54
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