Mexiko-Grippe: Behörden in Kanada lassen 500 Schweine keulen

Auf einer Schweinefarm in der kanadischen Provinz Alberta sind knapp 500 Tiere gekeult worden. Die kanadischen Behörden bestätigen, dass der Betrieb aufgrund von Bedenken im Hinblick auf das A/H1N1-Virus unter Quarantäne steht.
Um eine Überfüllung des Mastbetriebes zu verhindern, seien die Tiere gekeult worden, hieß es zur Erklärung. Vor der Quarantäne habe der Betrieb pro Woche rund 100 Tiere verkauft. In dem Betrieb werden insgesamt rund 2.200 Schweine gemästet. Jedoch wurden während der Quarantäne mehr als 100 neue Tiere geboren, sodass eine Überfüllung drohe, erklärte der leitende Veterinär der Provinz Alberta. Die getöteten Schweine wurden nicht für den menschlichen Verzehr freigegeben, berichtet der Dow Jones.


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Aktualisiert am: 15.05.2009 07:31

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