Melkanlagen richtig planen

Bereits vor dem Neu- bzw. Umbau einer Melkanlage sollte man sich neben der Leistungsfähigkeit und der technischen Ausstattung auch über die Bedürfnisse von Mensch und Tier Gedanken machen.
Bei der Planung einer Melkanlage müssen auch die Bedürfnisse von Mensch und Tier einfließen.
Bei der Planung einer Melkanlage müssen auch die Bedürfnisse von Mensch und Tier einfließen.
Die tatsächliche Melkdauer hängt nicht nur von der Anzahl der Melkzeuge ab. Häufig werden bei der Melkanlagenplanung der Arbeitskomfort und die Anforderungen der Kühe vernachlässigt. Nicht selten führt dies dazu, dass die neue Melkanlage zwar groß und teuer ist, die erhoffte Durchsatzleistung jedoch nicht erbringt. Zudem fühlen sich oft weder Mensch noch Tier in der neuen Melkanlage wohl. Arbeiten am Euter sollen beispielsweise mit geradem Rücken und angewinkelten Armen erledigt werden können. Um dies zu gewährleisten, müssen die Kühe nah genug an der Grubenkante stehen.

Melken ohne Stress
Ebenso wie der Mensch müssen sich auch die Kühe in einer Melkanlage wohlfühlen, um sowohl eine hohe Durchsatzleistung der Anlage als auch eine schonende und vollständige Euterentleerung zu gewährleisten. Ein wesentlicher Punkt ist hier, dass die Standflächen gut beleuchtet sind und die Kühe ausreichend Platz haben. Die Milchabgabe wird durch jede Form von Stress wie z.B. Platzmangel bedeutend gestört. Zudem dürfen die Standflächen nicht rutschig oder zu hart sein.

Autor: Dr. Dirk Hömberg, Spezialberater für Melktechnik u. Eutergesundheit, Münster (D)

Den gesamten Artikel können Sie in der Ausgabe 16/2012 unserer Fachzeitschrift "Der fortschrittliche Landwirt" nachlesen.

Weiters in dieser Ausgabe:

- Zysten rechtzeitig behandeln

- Reportage: Charolais Zuchtbetrieb Mandler


Aktualisiert am: 13.08.2012 13:45
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