Mehr Wirtschaftsdünger aus den Niederlanden

Holländer exportieren zunehmend mehr Tierdung nach Deutschland. Während die Ausfuhren von Pferde- und Geflügelmist rückläufig waren, legte vor allem der Export von Schweinegülle zu.
Der Import von Wirtschaftsdüngern aus den Niederlanden gewinnt immer mehr an Beudeutung.
Der Import von Wirtschaftsdüngern aus den Niederlanden gewinnt immer mehr an Beudeutung.
Die Bedeutung von Deutschland als Absatzmarkt für niederländischen Wirtschaftsdünger hat 2012 zugenommen. Wie der Statistik des Haager Wirtschaftsministeriums zu entnehmen ist, führte das Nachbarland insgesamt rund 2,4 Mio. t Tierdung aus; das waren 16 % mehr als im Vorjahr. Wichtigstes Bestimmungsland war mit rund 1,7 Mio. t Deutschland, nach 1,5 Mio. im Vorjahr. Davon entfiel ein großer Teil mit rund 641 000 t auf Pferdemist; das entsprach einem Minus von 2 % gegenüber 2011. Zweitwichtigster Dünger nach Tierarten war Geflügelmist mit 343.000 t. Hier verzeichneten die Haager Fachleute sogar ein Minus von 12 %. Dagegen legten die Ausfuhren von Schweinegülle kräftig zu, und zwar um 67 % auf 341.000 t. Noch größer war der Zuwachs bei gemischtem Wirtschaftsdünger, wovon 362.000 t und somit 90 % mehr als im Vorjahr nach Deutschland exportiert wurden. Außerdem brachten die Niederländer gut 19.000 t Rinderdung über die Grenze, was einem Minus von 6 % entsprach. Unter dem Strich erhöhten sich die mit dem Wirtschaftsdünger gelieferte Phosphatmenge um 1,3 % auf rund 15.700 t und die Stickstoffmenge um 2,3 % auf 21.300 t.



Autor: Lena Adlhoch
Aktualisiert am: 13.03.2013 10:08
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