Maschinenring: 40 Jahre Ring in der Steiermark

Die heurige Generalversammlung stand wie die Bundestagung ind er Steiermark, unter dem Motto: „Mit Dienstleistungen und Rechenstift Bauer bleiben.“ Als Gastredner konnte Dr. Franz Fischler gewonnen werden.
"Der Maschinenring bietet Hilfe von Profis für Profis", so Dr. Franz Fischler
"Der Maschinenring bietet Hilfe von Profis für Profis", so Dr. Franz Fischler
Der Maschinenring ist seit über 40 Jahren ein Dienstleistungsunternehmen für die Bauern. Bei der diesjährigen Generalversammlung wurden Ziele neue definiert und gesteckt. Mit seinen 16.768 Mitgliedern möchte der Maschinenring seine Einsatzstunden in Zukunft verdoppeln und somit mehr Landwirten zu einem Nebeneinkommen verhelfen, oder die Führung eines Betriebes im Nebenerwerb zu ermöglichen. Die Mischung aus Eigen- und Fremdmaschinen macht es aus!

Als Gastredner der Generalversammlung konnte der ehemaliger EU-Kommissar, Dr. Franz Fischler, gewonnen werden. Er rief den Teilnehmern der Generalversammlung wieder ins Gedächtnis, dass Österreich zwar 10 % der EU-Gelder für die Landwirtschaft bekommt, aber nur 2 % der landwirtschaftlichen Produktion erbringt. Dr. Fischler gab auch den Auftrag, die vorhandenen Mittel zu nutzen und nicht weiter zu jammern. Gerade die benachteiligten Gebiete könnten sich zum Beispiel sehr viel mehr auf den Tourismus konzentrieren, denn die Nachfrage ist vorhanden. Die Aussage „2025 können wir ohne Gentechnik, die Weltbevölkerung nicht ernähren“ entkräftete er mit dem derzeitigen Nahrungsmittelüberschuss, der für 11 Mrd. Menschen reichen würde. Ein Vortrag, der durchaus zum Nachdenken anregte.

Mehr Informationen über den Maschinenring Steiermark.


Aktualisiert am: 12.12.2005 18:44
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