Maschinelle Aufforstung mit der Setzmaschine

Der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften führt in der Forstwirtschaft immer häufiger zum Einsatz von Maschinen. Neu ist nun auch die maschinelle Aufforstung mit einem Setzpflug. Wir haben uns das Verfahren in der Praxis angesehen.
Mit dieser Setzmaschine des Lohnunternehmens Steinwendner kann die Aufforstung ertmals maschinell erfolgen.
Mit dieser Setzmaschine des Lohnunternehmens Steinwendner kann die Aufforstung ertmals maschinell erfolgen.
Die Firma Steinwendner Agrar-Service GmbH aus Thalheim bei Wels bietet eine große Palette an Dienstleistungen für die Land- und Forstwirtschaft an. Mit robusten und schlagkräftigen Forstmulchern hat sich das Lohnunternehmen einen guten Ruf erarbeitet. Mit den Geräten werden beispielsweise Almflächen für die Beweidung vorbereitet, stark verunkrautete Waldflächen für die notwendige Aufforstung aufbereitet oder auch Rückegassen für die übersichtliche Bewirtschaftung gemulcht. Seit kurzem bietet die Dienstleistungsfirma jetzt auch die maschinelle Aufforstung an. Dazu hat Steinwendner in Eigenregie eine einreihige Setzmaschine entwickelt. Diese wird laufend weiterentwickelt. Die Maschine hat ein Eigengewicht von rund 1.500 kg und kann von einem Traktor mit mindestens 150 PS betrieben werden. Im unteren Teil arbeitet ein Fräskopf, der je nach Pflanzengröße und Baumart einen 10 - 20 cm tiefen und 15 - 20 cm breiten „Setzgraben“ in den Boden fräst. Hinter dem Fräskopf laufen zwei Anpresswalzen, welche lockeres Material auf die eingesetzte Pflanze drücken. Ganz hinten befinden sich schließlich noch zwei Räumschieber, die die Setzfurche mit Erdmaterial schließen. Dazwischen ist noch ein Abstandhalter montiert, um den Setzabstand zu messen. Die Forstpflanzen liegen in zwei Vorratsfächern auf der Maschine. Auf zwei Sitzen mit Rückenlehne finden die beiden Mitarbeiter Platz, von denen die Pflanzen in die Maschine eingelegt werden.

Wie sich diese Technik in der Praxis schlägt, unter welchen Voraussetzungen sie eingesetzt werden kann und wie es um die Wirtschaftlichkeit bestellt ist, lesen Sie in der Ausgabe 18/2012 des FORTSCHRITTLICHEN LANDWIRTs.

Zur Homepage der Steinwendner Agrar-Service GmbH

Aktualisiert am: 28.09.2012 10:18
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