Markübersicht: Hackgutfeuerungen für den kleinen und mittleren Leistungsbereich

Anlagen der neuesten Generation brauchen hinsichtlich Zuverlässigkeit und Komfort den Vergleich mit Ölfeuerungen nicht mehr zu scheuen. Auch bei den Emissionen und Wirkungsgraden gab es in den letzten Jahren enorme Fortschritte.
Der Lagerraumbedarf liegt bei ca. 2,5 m³ Waldhackgut pro kW Heizlast.
Der Lagerraumbedarf liegt bei ca. 2,5 m³ Waldhackgut pro kW Heizlast.
Bei modernen Holzheizungen wird das Anheizen von einer automatischen Zündeinrichtung übernommen. Die gesamte Anlage wird elektronisch gesteuert und sorgt auf Knopfdruck für behagliche Wärme. Das Hackgut wird aus dem Lagerraum mittels Förderschnecke in die Brennkammer der Heizanlage gefördert. Dort wird der Brennstoff durch entsprechende Steuerung unter getrennter Zufuhr von Primär- und Sekundärluft in einer Einschub- oder Retortenfeuerung gut ausgebrannt. Der aufgesetzte Kessel dient als Nachverbrennungszone, Wärmetauscher und Flugaschenabscheider. Durch kontinuierliche Brennstoffzulieferung ist ein gleich bleibend hoher Wirkungsgrad bei niedrigen Emissionen gewährleistet und eine optimale Anpassung des Verbrennungsprozesses an den tatsächlichen Wärmebedarf möglich.

Die wesentlichen Vorteile einer Hackgutfeuerung sind:

  • sehr niedrige Brennstoffkosten;
  • vollautomatische, bequeme und CO2-neutrale Wärmeversorgung;
  • hohe Wirkungsgrade durch dosierte Brennstoffzufuhr und optimale Verbrennung;
  • äußerst geringe Emissionen;
  • regelbar von 30 bis 100 Prozent der Nennleistung.




Autor: Dipl.-Ing. Dr. Horst JAUSCHNEGG, Landwirtschaftskammer Steiermark


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Aktualisiert am: 12.09.2005 16:31

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