Maisherbizide 2005: keine neuen Wirkstoffe, nur zwei neue Kombipackungen und eine neue Formulierung

Trotzdem stehen auch heuer genug Herbizide zur Lösung Ihres Unkrautproblems zur Verfügung.



Hirse, Amarant und Weißer Gänsefuß stellen die Standardverunkrautung in vielen Maisäckern dar.
Hirse, Amarant und Weißer Gänsefuß stellen die Standardverunkrautung in vielen Maisäckern dar.
Allerdings sollte man aufpassen, denn die letzten beiden Jahre stellen sicher zwei extrem unterschiedliche Jahre dar, welche allerdings gut als Lehrjahre für die Witterungsabhängigkeit der Bodenherbizide gelten können.



Neuerungen 2005

Mit BANVEL WG gibt es im Unterschied zu den alten Mediben- Formulierungen keine Abstandsauflage von Oberflächengewässern mehr, wodurch die Anwendung erleichtert wird. Durch die höhere Wirkstoffkonzentration entsprechen 0,5 kg den alten 0,75 l Banvel 4 S.

Mit dem SPECTRUM- PROFI – PACK geht eine Kombination von Spectrum mit Artett ins Rennen, welche allerdings nur bis zum max. 2- Blattstadium der Hirsen eingesetzt werden kann, da in dieser Kombination für größere Hirsen kein Wirkstoff enthalten ist. Dafür werden nachkeimende Hirsen kein Problem darstellen.

Mit VARIO stellt sich eine preiswerte, fast ausschließlich blattaktive Kombination für den späteren Nachauflauf im 3-5- Blattstadium des Maises vor, welche die Wirkstoffe von Titus, Maisbanvel und Pardner enthält. Bestockte Hühnerhirsen werden dabei gut bekämpft. Ein zu früher Einsatz wird allerdings nachkeimende Unkräuter nicht erfassen. In der 2-ha- Packung ist ein Mischungsverhältnis/ha von 280 g Task (=37 g Titus + 0,35 l Maisbanvel) + 0,4 l Pardner + 0,25 l Neowett enthalten.

Autor: Dipl. Ing. Peter Klug, LK Stmk., Graz




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Aktualisiert am: 23.03.2005 11:40
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