MARATON goes for Biogas

Egal ob Mensch, Tier oder Pflanze, für das Erbringen einer Leistung bedarf es einer gezielten Ernährung. Auch die Bakterien im Fermenter einer Biogasanlage können durch eine gezielte „Fütterung“ zur Höchstleistung gebracht werden. MARATON hat dafür gleich mehrere neue Systeme in den letzten Jahren entwickelt, zur Serienreife geführt und patentiert.
Die Technik dieser befahrbaren „Fütterung“ entwickelte Maraton, der Vorratsbehälter wurde in Selbstbauweise vom Anlagenbetreiber aus Holz gefertigt.
Die Technik dieser befahrbaren „Fütterung“ entwickelte Maraton, der Vorratsbehälter wurde in Selbstbauweise vom Anlagenbetreiber aus Holz gefertigt.
Die Feststoffeintragung mittels Futtermischwagen funktioniert mit fast allen Arten von Substraten störungsfrei, aber verbraucht viel Strom. Pro Mischschnecke benötigen diese Systeme zwischen 25 und 37 kW. Auch das Fassungsvolumen der Futtermischwägen reicht meist bei 500 kW-Anlagen nicht für einen ganzen Tag aus. Solche Anlagen müssen dann zweimal pro Tag mit Substrat beschickt werden. Um die Bakterien 24 Stunden lang auf Höchstleistung zu trimmen, benötigt die „Fütterung“ einer 500 kW-Anlage ein Fassungsvolumen von etwa 50 m³. Auch das Eigengewicht des Feststoffeintragungssystems ist in vielen Fällen ein wichtiger Faktor. Steht es auf dem Fermenter, ist es für die Statik bzw. für die Stärke der Betondecke bestimmend. Stabilität, Verschleiß, Säurebeständigkeit und eine Steuerung, die das Substrat möglichst gleichmäßig dem Fermenter zuführt, sind ebenso wichtige Maßstäbe für die Qualität einer „Fütterung“.

MARATON hat seine Erfahrungen aus dem Jahrzehnte langen Kranbau, dem Bau von Ballenauflösern und dem Import der Strautmann Futtermischwägen gebündelt und neue Technologien für die Substrateintragung in Biogasanlagen entwickelt. Dazu wurden sogar eigene Konstrukteure eingestellt, die die Aufgabe haben, diese neuen Technologien voranzutreiben und weiter zu optimieren. Das absolute Highlight ist zweifellos die Variante mit dem betonierten Vorratsbehälter.

Autor: Ing. Johannes PAAR, Bad Blumau


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Aktualisiert am: 27.03.2006 15:38
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