Lindner steigert Umsatz und Export mit Traktoren

Lindner steigert den Umsatz um 7 % auf 65 Millionen Euro. Die Exportquote klettert auf 42 %.
Mit Geotrac und Unitrac erzielte Lindner ein Umsatz- und Exportplus.
Mit Geotrac und Unitrac erzielte Lindner ein Umsatz- und Exportplus.
Der Tiroler Traktorenhersteller Lindner konnte im Geschäftsjahr 2008/09, das am 31. März abgeschlossen wurde, Zuwächse beim Umsatz und der Exportquote einfahren. "Wie geplant steigerten wir den Umsatz um sieben Prozent auf rund 65 Millionen Euro", erläutert Geschäftsführer Hermann Lindner. Für das laufende Wirtschaftsjahr werde neuerlich ein Umsatzwachstum von sieben Prozent anvisiert. Lindner: "Die Gründe für die optimistische Prognose sind unter anderen die verstärke Nachfrage nach Fahrzeugen mit technisch hochwertiger Ausstattung sowie der erfolgreiche Start unserer neuen Traktoren-Generation Geotrac 4."

Im Geschäftsjahr 2008/09 verließen 1.350 Geotracs und 200 Unitrac-Transporter das Lindner-Werk in Kundl. Auch im laufenden Geschäftsjahr sollen 1.550 Fahrzeuge gefertigt werden. Zuwächse gab es 2008/09 beim Beschäftigtenstand, der von 202 auf 210 Mitarbeiter erhöht wurde.

Markteintritt in Spanien, Baltikum im Visier
Die Exportquote des Traktorenherstellers, der zu 100 Prozent im Besitz der Familie Lindner steht, wuchs 2008/09 von 37 auf 42 Prozent. Deutschland, die Schweiz und Frankreich waren dabei die wichtigsten Auslandsmärkte, auch Slowenien entwickelte sich positiv. "Wir schafften darüber hinaus den Markteintritt in Nord-Spanien, wo die klimatischen Bedingungen mit jenen in Tirol vergleichbar sind. Heuer visieren wir Litauen und Estland als neue Märkte an", sagt Lindner.

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Aktualisiert am: 27.04.2009 21:33
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