Lehre und Forschung im Ennstal arbeiten für Bauern zusammen

Unter dem Thema „Neue Wege in Bildung und Forschung im Bezirk Liezen“ präsentierten die Studenten Andreas Schaumberger (Irdning) und Thomas Guggenberger (Öblarn) der Universität Rottenmann Diplomarbeiten, die den Beginn einer Kooperation zwischen der Universität im Lehr- und Forschungszentrum Rottenmann und der HBLFA Raumberg-Gumpenstein einleiten sollen.
In diesem ersten Projekt ergänzen sich das Know-How und Fachwissen der Uni Rottenmann aus den Studienrichtungen „Geografische Informationssysteme“ und „betriebliches Informationsmanagement“ mit der landwirtschaftlichen Forschung und Entwicklung des HBLFA Raumberg-Gumpenstein.

Andreas Schaumberger und Thomas Guggenberger, beide Mitarbeiter der HBLFA Raumberg-Gumpenstein, haben neben ihrem Beruf als wissenschaftliche Mitarbeiter in nur 8 Semestern ihr Studium an der einzigen Universität im Bezirk Liezen, in Rottenmann, abgeschlossen.

Andreas Schaumberger präsentierte seine Arbeit zum Thema „Ertragsanalyse im österreichischen Grünland mittels GIS unter besonderer Berücksichtigung klimatischer Veränderungen“. Wie Schaumberger betont, hat der Klimawandel große Auswirkungen auf den Ertrag in der Landwirtschaft. „300 Millionen Euro betrug im Jahr 2003 der Grünlandschaden alleine in Österreich“ betonte Schaumberger. In seiner Diplomarbeit werden Bodendaten und metreologische Daten gesammelt und durch GIS-Implementierung visualisiert. Schaumberger: „Dieses Projekt soll Grundlage für ein Versicherungsmodell werden“.

Die zweite Diplomarbeit von Uni-Rottenmann Absolvent Thomas Guggenberger, befasste sich mit GIS gestützter Modellierung der Nährstoffbilanzen österreichischer Gründlandbetriebe. „Meinen Schwerpunkt habe ich auf die Erstellung eines geographischen Informationssystems zur Beurteilung von ökologischen Zusammenhängen gelegt“ informierte der angehende Akademiker.


Aktualisiert am: 05.09.2005 18:29

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