Legasthenie – (k)ein Grund zum Verzweifeln

Es gibt einen Weg aus der Sprachlosigkeit und dem Buchstabenwirrwarr! Manchmal ist es ein sehr steiniger, mit Liebe und Konsequenz ist er aber zu schaffen!
Nicht für jedes Kind ist Lesen ein spannendes Vergnügen.
Nicht für jedes Kind ist Lesen ein spannendes Vergnügen.
Legasthenie hat seine Ursache darin, dass der Betroffene Dinge bzw. Wörter die er sieht oder hört anders wahrnimmt. Wissenschaftliche Forschungen haben erwiesen, dass die spezielle Leserechtschreibschwäche Legasthenie anlagebedingt, das heißt vererbbar ist. Wenn Vater und Großvater auch Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und Schreibens hatten, so ist mit einer höheren Wahrscheinlichkeit bei Sohn oder Tochter auch damit zu rechnen. Ein Kind gilt als legasthen, wenn es beim Lesen und bei der Rechtsschreibung deutlich schlechter abschneidet als es seine Intelligenz vermuten lassen würde. Hinzu kommt, dass ein betroffenes Kind Probleme hat sich zu konzentrieren, wenn es mit Buchstaben und Zahlen zu tun hat. In anderen Alltags und Spielsituationen verfügen legasthene Kinder allerdings oft über eine sehr hohe Aufmerksamkeit und Ausdauer.

Von DI Roswitha Wurm, Wien


Aktualisiert am: 06.06.2007 14:35
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