Leere Abferkelbuchten kosten Geld - so lässt sich der Auslastungsgrad erhöhen!

Die Sauennachstellung ist ein wichtiges Kapitel in der erfolgreichen Ferkelproduktion, denn die Jungsaueneingliederung bestimmt den Erfolg in den nächsten Würfen. Durch aktive Remontierung lässt sich Geld sparen kann.
Während der 6 bis 8-wöchigen Quarantäne werden eine Entwurmung und eine zweimalige Räudebehandlung sowie die für die Stammherde üblichen Impfungen (Parvo, Rotlauf, ev. PRRS,…) durchgeführt.
Während der 6 bis 8-wöchigen Quarantäne werden eine Entwurmung und eine zweimalige Räudebehandlung sowie die für die Stammherde üblichen Impfungen (Parvo, Rotlauf, ev. PRRS,…) durchgeführt.
Von den variablen Kosten machen laut Sauenplanerergebnisse 2004 die Kosten für die Bestandesergänzung 11,6 % aus, wobei die Schwankungsbreite zwischen den oberen und unteren 25 % immerhin € 35,- je Sau und Jahr beträgt. Es sollten jedoch nicht nur die Kosten beachtet werden, sondern auch der Gewinnentgang durch leer stehende Abferkelbuchten aufgrund von Fruchtbarkeitsproblemen.

Die erfolgreiche Jungsauennachstellung und -eingliederung erfordert eine hohe Fachkenntnis und zieht in der Praxis noch immer Schwierigkeiten nach sich. Vor allem die volle Auslastung der Abferkelbuchten in Produktionsrhythem bereitet Probleme und kostet dem Landwirt Geld. Eine aktive Remontierung durch vermehrte Jungsauenproduktion oder Zukauf von trächtigen Sauen kann hier eine wesentliche Abhilfe schaffen. Ob Zukauf oder Eigenremontierung, die Qualität der Jungsauen sollte immer an erster Stelle stehen, da die Wirtschaftlichkeit in der Ferkelproduktion wesentlich davon abhängt. Wer hier spart, spart am falschen Ort!

Autor: Dipl. Ing. Raimund TSCHIGGERL, Schweinezucht Steiermark


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Aktualisiert am: 27.03.2006 15:30

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